Blogspektrogramm 17/2015

Also das war eine ruhige Woche — keine Links in die Warteliste gespe­ichert, keine WG-Bewohner­in, die Links auf die Tafel in der Küche gekritzelt hätte und stun­den­langes erfol­glos­es Durch­forsten der Net­zwelt. Machen wir das doch jet­zt mal so: Sie kön­nen uns aktuelle Artikel in die Kom­mentare posten und wenn sie unseren knall­harten Spek­tro­grammkri­te­rien genü­gen, füge ich sie noch hinzu. Bis dahin viel Vergnü­gen mit Grimm & ein paar anderen:

  • Das Grimm­sche Wörter­buch ein Pla­giat?
  • Im Englis­chen gibt (gab) es die Endun­gen -ess, -ette, und -trix, um weib­liche Per­so­n­en­beze­ich­nun­gen zu kreieren. Anne Curzan von der Uni­ver­si­ty of Michi­gan im Gespräch mit LEXICON VALLEY darüber, warum das heute ungewöhn­lich und diskri­m­inierend ist.

Und dann auf Zuruf:

6 Gedanken zu „Blogspektrogramm 17/2015

  1. Simone

    Warum Nieder­län­der bess­er Deutsch ver­ste­hen als Deutsche Nieder­ländisch. Wir kön­nen das ja gle­ich mal testen, denn der Text ist auf Nieder­ländisch:

    http://nederl.blogspot.ch/2015/04/is-duits-verstaanbaarder-dan-nederlands.html

    Für mich ist die Methodik etwas undurch­sichtig und kor­re­lierende Fak­toren (wie der all­ge­meine Umgang mit Fremd­sprachen, z.B. im Fernse­hen) wer­den zu wenig berück­sichtigt. Trotz­dem inter­es­sant zu lesen.

  2. Susanne Flach Beitragsautor

    @Simone: Nicht unspan­nend (wobei ich ger­ade lei­der keine Zeit habe, mir die Orig­i­nal­studie aufmerk­sam durchzule­sen). Es scheint aber eine recht gute Kon­trolle dieser Fak­toren zu geben, zumin­d­est bis auf „Umgang mit Fremd­sprachen all­ge­mein“ und das ist plau­si­bler­weise ein Ein­flussfak­tor (die Autor/innen sprechen das in der Con­clu­sion zumin­d­est an). Und vielle­icht sind die Niederländer/innen geübter im Umgang mit lin­guis­tis­ch­er Per­si­flage, wer weiß.

    Dass es da eine lin­guis­tis­che Erk­lärung geben soll, halte ich für unwahrschein­lich.

    @alle: Google Chrome über­set­zt 🙂

  3. Sabine Manning

    Kampf gegen ‘Franglais’ ist passé

    Kaum ein Land hat sich so vehe­ment gegen das Ein­drin­gen von Anglizis­men gewehrt wie Frankre­ich. Doch aus­gerech­net zur Woche der franzö­sis­chen Sprache in diesem Jahr erk­lärte die neue Kul­tur­min­is­terin, dass englis­che Neuwörter keine Ein­drin­glinge, son­dern Präsente seien…

    Beitrag auf AngliLupe (14. April 2015)
    https://anglilupe.wordpress.com/2015/04/14/franglais/

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