Blogspektrogramm 38/2017

Heute haben Sie Links zur Wahl, und man darf sogar mehr als zwei davon anklicken! Für unsere Schweizer LeserInnen, die nicht abstimmen dürfen, haben wir uns als Ersatz einen andere Beschäftigung ausgedacht. Und sonst noch? Wahlkampfsprache, Apostrophenhass und Farbwörter — viel Spaß!

  • Mit dem Kulturradio vom RBB haben sich Anatol Stefanowitsch und Sebastian Pertsch über Wahlkampfsprache unterhalten. (Audio)
  • Im SZ MAGAZIN kommentiert CUS angenehm entspannt den wortinternen Apostroph: »So einfach könnte das Leben sein, wenn da nicht der Wutbürger wäre. Denn nichts kann diese Spezies dermaßen auf die Palme bringen wie ein vermeintlich falscher Apostroph: Über Helga's Frisiersalon oder Bernie's Pils-Treff gehen im Netz Shitstorme von Apostrophen-Hass nieder. Einzig korrekt sei doch Helgas Frisiersalon, ohne Apostroph, basta. Geht's noch? Muss man deswegen Gift und Geifer über einer braven Friseurin abladen?«
  • Forschungshilfe gesucht: Sprechen Sie zufällig muttersprachlich einen Schweizerdeutschen Dialekt? Dann klicken Sie doch mal hier herüber, mein Kollege Andreas Klein und ich interessieren uns dafür, wie Sie bestimmte Sätze ins Schweizerdeutsche übersetzen. (Wer kein Schweizerdeutsch spricht und nur mal gucken will, darf natürlich auch, aber dann bitte den Bogen nicht abschicken.) Gerne weiterleiten — tausend Dank!
  • Wie kategorisieren Menschen Farben in verschiedenen Sprachen? Für THE CONVERSATION berichten Ted Gibson und Bevil Conway davon, über welche Farben sich Menschen besonders leicht verständigen können und bieten eine Erklärung dafür an: »In English, it turns out that people can convey the warm colors – reds, oranges and yellows – more efficiently (with fewer guesses) than the cool colors – blues and greens. You can see this in the color grid: There are fewer competitors for what might be labeled “red,” “orange” or “yellow” than there are colors that would be labeled “blue” or “green.”«

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