Schlagwort-Archive: Wortspiel

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Mein enorm guter Fre­und Mehmet Aydın (hier im Sch­plock auch schon als Memo aufge­treten) hat, unter Ein­fluss der kür­zlich stattge­fun­den haben­den StuTS, die ja immer ein Biotop für lin­guis­tik­be­zo­gene Spiel­ereien ist, eine großar­tige Serie von Hin­weiss­childern kreiert, die ich euch nicht voren­thal­ten will. So, with­out fur­ther ado:


Alle Bilder ste­hen unter der Cre­ative-Com­mons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0, man darf sie sich also z.B. aus­druck­en und an die Bürotür hän­gen, und existieren auf Anfrage auch noch in besser­er Auflö­sung. Eben­falls auf Anfrage (in den Kom­mentaren) gibt’s nähere Erläuterun­gen zu den einzel­nen Motiv­en.

Ibere Ittume-Inglische ine -Ialektde

[Gegenüber dem Orig­i­nal leicht verän­dert.]

Let­zte Woche habe ich Peter Hafen getrof­fen. Er ist der erste Vor­sitzende des Bern­er Mat­teänglisch-Clubs (mit der char­man­ten Abkürzung Mäc). Die Geheim­sprache Mat­teänglisch hat er in sein­er Schulzeit – wie schon sein Vater und sein Groß­vater – von seinen Klassenkam­er­aden gel­ernt. Die fol­gen­den Erk­lärun­gen basieren teils auf seinen Erzäh­lun­gen, teils auf dem Mäc-Buch Mat­teänglisch. Geschichte der Mat­te. Dialekt und Geheim­sprache von Stirne­mann.

Mat­teenglisch ent­stand im Bern­er Mat­te­quarti­er und basiert auf dessen Dialekt, dem Mat­te­di­alekt (oder Mat­te-Bern­deutsch) – der vie­len auch schon wie eine Geheim­sprache vorgekom­men sein dürfte, aber nicht mit ihr ver­wech­selt wer­den sollte.

Der Mattedialekt als Soziolekt

Die Mat­te ‘Wiese’ ist ein beson­der­er Stadt­teil Berns: Sie liegt in der Fluß­biegung der Aare direkt am Wass­er – und über 30 Meter unter dem Rest der Stadt. Hier waren früher vor allem Schif­fer und Handw­erk­er ange­siedelt, später dann auch Indus­trie­un­ternehmen und ihre Arbeit­er.

Lage der Mat­te in Bern – Quelle: Tschub­by (cc-by-sa, bear­beit­et)

In der Mat­te kon­nte sich durch zwei Bedin­gun­gen ein sehr eigen­ständi­ger Dialekt entwick­elt: Weit­er­lesen

*arrrrg*

Da ich kein Blog besitze, in dem ich mich über sex­is­tis­che Wer­bung aufre­gen kann, muss ich kurz das Sch­plock zweck­ent­frem­den. Hier­an laufe ich täglich vor­bei:

Ich hätte mich fast auf das Plakat übergeben. Es stammt übri­gens von einem Augenop­tik­erver­band namens SWAV – dem gehe ich gle­ich mal schreiben, der freut sich sich­er über Post.

Danach hab ich dann hof­fentlich ein Adren­a­lin­lev­el, das zulässt, dass ich den näch­sten wirk­lich sprach­be­zo­ge­nen Beitrag schreibe. Es wird um Fam­i­li­en­na­men gehen, aber nicht um deutsche …