[Randnotiz] Geschenk gewonnen

Die eingehende Prüfung der vielen guten Ideen, wem man ein Etymologicum zu Weihnachten schenken könnte, war ganz schon schwierig — viele Mütter, Onkels, Freundinnen der Cousine von Omas Nachbarin etc. hatten es redlich verdient. Auf der Shortlist: Andreas, dessen Mitbewohnerin mit dem Kluge nicht glücklich geworden ist, Klaas, dessen Schwester als Deutschlehrerin eine exzellente Multiplikatorin wäre und Zesyra, deren Freund sich seine eigenen Etymologien ausdenkt und damit das gemeinsame Kind zu schädigen droht. Weil ich mich zwischen den dreien nicht entscheiden konnte, habe ich gelost, uuuuuuuund … Zesyra hat gewonnen! Bzw. ihr Freund. Ganz herzlichen Glückwunsch — und danke an alle, die mitgemacht haben!


Blogspektrogramm 50/2014

Die Debatte in dieser Woche war von Sprache & Migration bestimmt. Wir liefern hier noch ein paar sinnvolle Links aus dem Dickicht von Häme, Spott, Zustimmung und „aber trotzdem“. Wir erweitern die Liste gerne, weil wir möglicherweise etwas den Überblick verloren haben: Die Sprachwissenschaft hat sich über die Woche in ungewöhnlich geschlossener und zahlreicher Weise zu […]


Wort des Jahres: Lichtgrenze

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat ein Problem: Sie heißt nun einmal, nun ja, Gesellschaft für deutsche Sprache und muss deshalb ab und zu etwas zum Thema „deutsche Sprache“ sagen. Das an sich wäre ja auch noch kein Problem. Das Problem ist, dass es ganz offensichtlich bei der Gesellschaft für deutsche Sprache niemanden gibt, der […]


Integration durch Sprachvorschriften?

Die CSU wollte für ihren Parteitag Ende dieser Woche einen Leitantrag einbringen, nach dem Menschen mit Migrationshintergrund dazu „angehalten“ werden sollten, „im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen“. Hier die betreffende Passage im Zusammenhang:


Blogspektrogramm 49/2014

Kürzere Tage, kürzeres Spektrogramm. Heute über Anglizismen, Medien, alte und dialektale Wörter und sprachliche Vorurteile.   Welche Wörter wurden denn mittlerweile noch für den ANGLIZISMUS DES JAHRES 2014 ins Spiel gebracht? Auf zu den Nominierungsneuigkeiten, und vielleicht haben Sie ja auch selbst noch Vorschläge? » … erstaunlich schwach vertreten sind neue Technologien – traditionell einer […]


Geschenk zu gewinnen!

Weil ja bald Weihnachten ist, und weil wir noch ein paar Gratisexemplare vom Verlag haben, gibt's heute mal wieder was zu gewinnen: Wem würden Sie zum Fest gerne Das kleine Etymologicum schenken — und warum? Schreiben Sie einen Kommentar: Der beste, lustigste, unterhaltsamste oder sonstwie besonders hervorstechende Grund gewinnt, nach streng subjektiven Kriterien, ein Exemplar zum […]


Blogspektrogramm 48/2014

Während es draußen kalt und finster wird, zündet man die ersten Kerzen an und lässt die gediegene Gemütlichkeit in deutsche Wohnzimmer— halt! Sie sind im Sprachlog, hier isses vorbei mit der Festlichkeit! An die Arbeit: Der BR hat seinen Mitarbeiter/innen offenbar eine Broschüre zum geschlechtergerechten Formulieren aufbereitet. Das hat wenig überraschend einiges an Echo hervorgerufen — picken […]


Am Jungwortbrunnen

Das Jugendwort des Jahres 2014 wurde gestern bekannt gegeben. Auch in diesem Jahr sind dem Sprachlog die Aufzeichnungen der Beratungen aus den Redaktionsräumen des Wörterbuchverlags Schlangeneidt zugespielt worden, die wir im Folgenden ungekürzt veröffentlichen. In den Redaktionsräumen des Wörterbuchverlags Schlangeneidt in München. Anwesend sind OBERLEXIKOGRAF DR. WILLHELM WORTWISPERER und ASSISTENZOBERLEXIKOGRAF SIEGFRIED SILBENSÄUSLER. SILBENSÄUSLER. Wortwisperer, Wortwisperer! […]


Blogspektrogramm 47/2014

Besser spät als nie: Unsere Sonntagslinks für einen gemütlichen Herbstabend!   Für die FAZ hat Antonia Baum mit Lann Hornscheidt, Professx für Gender Studies und Sprachanalyse, gesprochen. Es geht um Sprache, es geht um Geschlechter und es geht darum, wie Menschen sich so im Internet verhalten (Spoiler: tendenziell furchtbar). Und es lohnt sich, bis zum […]


So lügt man mit Statistik

Der VDS setzt sich neben wenig erfolgreichen Versuchen, Deutsch als Amtssprache im Grundgesetz zu verankern, seit Jahren auch für eine Quote ein, die den Anteil an deutschsprachiger Musik im Radio erhöhen soll. Der neuste Vorstoß kommt jetzt mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Rundfunkrats, der auf Grundlage einer VDS-Erhebung die Einführung einer solchen Radio-Quote fordert.