Chomsky-SEO

In let­zter Zeit kom­men super­viele Leute zum Sch­plock, nach­dem sie Chom­sky Mainz gesucht haben – fasziniert habe ich fest­gestellt, dass das Sch­plock bei Google­suchen danach zur Zeit an erster Stelle ste­ht.

Das liegt nun aber, ver­mute ich, weniger an der großen Berühmtheit des Sch­plocks, als an meinem kreativ­en Titel: Chom­sky in Mainz.

Wenn man sowas – im Gegen­satz zu mir – absichtlich macht, wird es SEO genan­nt, Search Engine Opti­miza­tion. Das bedeutet, dass eine Inter­net­seite für Such­maschi­nen opti­miert wird, indem man ihr alle rel­e­van­ten Infor­ma­tio­nen schnell und unver­schnörkelt liefert.

So eine Such­mas­chine sucht näm­lich nach den bei­den Wörtern in möglichst enger Verbindung – je näher sie beieinan­der ste­hen, desto wahrschein­lich­er ist es, dass sie auch wirk­lich etwas miteinan­der zu tun haben. Da spielt natür­lich noch viel mehr rein, Über­schriften sind wichtiger als Text etc. – wahrschein­lich ken­nen die meis­ten von Euch sich da bess­er aus als ich. Kür­zlich habe ich hier was ganz Inter­es­santes dazu gele­sen, wie Zeitun­gen mit SEO umge­hen, ich glaube ich hat­te den Link vom BILD­Blog, finde ihn da aber nicht mehr.

Die näch­sten Tre­f­fer nach dem Sch­plock bei der Chom­sky-Suche haben dann auch einen größeren Abstand zwis­chen den bei­den Such­wörtern:

An sech­ster und siebter Stelle gibt es zwei Tre­f­fer, die nur ein Wort Abstand haben, ein­mal ein PDF und ein­mal ein YouTube-Video – vielle­icht spielt da die Art der Quelle mit rein?

Auch der Erfolg des Sch­plock-Beitrags Von Pen­tekoste zu Pfin­g­sten: Die 2. Lautver­schiebung schlägt zu beruht wahrschein­lich auf sein­er hohen Posi­tion bei Google – allerd­ings nur, wenn man Zweite Lautver­schiebung sucht (4. Tre­f­fer), nicht bei 2. Lautver­schiebung (19. Tre­f­fer) oder hochdeutsche Lautver­schiebung (90. Tre­f­fer, das Syn­onym hätte ich bess­er mal unterge­bracht 😉 ).

Ein Gedanke zu „Chomsky-SEO

  1. DrNI@AM

    Find­en kann jed­er. Der Erfolg ein­er Such­mas­chine hängt vom Rank­ing ab, also davon, ob die für den Benutzer wichti­gen Seit­en oben ein­sortiert wer­den. Am besten ganz oben. Am Anfang war PageR­ank die Grund­lage von Google: Seit­en, auf die viele andere Seit­en ver­linken, wer­den nach oben sortiert. Mit­tler­weile dürfte die Strate­gie um einiges kom­plex­er und fein­gran­u­lar­er gewor­den sein. Genaueres weiß man nicht. Wie eine Such­mas­chine wirk­lich die Tre­f­fer sortiert, das ist ein gut gehütetes Betrieb­s­ge­heim­nis.

    So ganz generell gibt es aber Dinge, die eine Page recht zuver­läs­sig nach oben befördern. Zum Beispiel: Die Such­be­griffe sind im Titel der Seite (oben im Fen­ster­ti­tel des Browsers), die Such­be­griffe sind Teil der URL oder sog­ar der Domain.
    Zusät­zlich kann man noch ver­muten, dass das alte­be­währte TF-IDF mit rein­spielt. Das ist ein Ver­fahren, das Doku­mente hoch bew­ertet (und oben ein­sortiert), in denen die gesucht­en Begriffe möglichst exk­lu­siv vorkom­men.

    Und natür­lich, wie hier schon beobachtet, ver­suchen einige Such­maschi­nen, zuerst die Such­abfrage als möglichst zusam­men­hän­gen­den Schnipsel zu find­en.

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