Herzlich Willkommen

Her­zlich willkom­men im neuen Sprachlog, auf dem ab sofort drei langjährige Sprachblogger/innen gemein­sam über Sprache und Sprachen schreiben: Ana­tol Ste­fanow­itsch vom alten Sprachlog, Kristin Kopf vom Sch­plock und Susanne Flach von *decaf.

Für uns ist das neue Sprachlog der logis­che näch­ste Schritt auf einem Weg, den wir schon länger gemein­sam gehen: Von Anfang an haben wir uns gegen­seit­ig gele­sen, ver­linkt und inspiri­ert. Wir haben zusam­men gegen eine Auf­nahme der deutschen Sprache ins Grundge­setz geblog­gt und ver­net­zen im Blogspek­tro­gramm seit über einem Jahr die High­lights der deutschsprachi­gen Sprach­blogszene. Und mit dem „Anglizis­mus des Jahres“ haben wir die beste Wörter­wahl der Welt erfun­den.

Für unsere Leser/innen wollen wir das neue Sprachlog durch eine größere Vielfalt von The­men und Sichtweisen sowie einem dichteren Veröf­fentlichungsrhyth­mus zu einem noch lohnen­deren Aus­flugziel in der deutschsprachi­gen Blog­land­schaft aus­bauen, als es unsere einzel­nen Blogs sein kon­nten.

Dabei erfind­en wir zwar das Rad des Sprach­bloggens nicht neu, son­dern bleiben den Schw­er­punk­ten treu, für die uns unsere Leser/innen schon bish­er lieben (und has­sen), und wer­den weit­er­hin die wis­senschaftliche Per­spek­tive auf Sprache in unter­halt­same und zugängliche Form gießen.

Das neue Sprachlog ist aber trotz­dem mehr als nur die Summe sein­er Teile. Unter einem gemein­samen Dach wer­den wir uns zwangsläu­fig häu­figer über den Weg laufen und uns so gegen­seit­ig inspiri­eren – etwa das­selbe The­ma aus drei unter­schiedlichen Per­spek­tiv­en beleucht­en oder Rand­no­ti­zen und ver­tiefende Infor­ma­tio­nen zu den Beiträ­gen der jew­eils anderen liefern. Außer­dem kön­nen wir uns am Küchen­tisch unser­er Blog-WG gegen­seit­ig auf The­men hin­weisen, die unbe­d­ingt sprachlog­gis­che Aufmerk­samkeit benöti­gen.

Zudem laden wir uns von Zeit zu Zeit Gäste ein, die unser The­men­spek­trum ergänzen. So geben wir der Sprach­wis­senschaft in ihrer ganzen Bre­ite Raum.

Schließlich sind wir, wie sich das für neue WGs gehört, mit Sack und Pack zusam­menge­zo­gen, haben also den größten Teil unser­er Blog­beiträge aus dem Bre­mer Sprach­blog, dem alten Sprachlog, dem Sch­plock und dem *decaf-Blog mit­ge­bracht. So ist mit weit über 800 Tex­ten und mehr als 10 000 Kom­mentaren der größte Fun­dus deutschsprachiger Blog­beiträge zu sprach­wis­senschaftlichen The­men über­haupt ent­standen.

Wir wün­schen Ihnen viel Spaß beim Stöbern im Archiv, und viel Spaß beim Lesen der neuen Beiträge, mit denen wir schon im Laufe des Tages losle­gen. Und natür­lich freuen wir uns weit­er­hin auf anre­gende Diskus­sio­nen in den Kom­mentaren!

(PS.: Der erste Beitrag kommt schon heute Nach­mit­tag!)

16 Gedanken zu „Herzlich Willkommen

  1. Pingback: Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen « [ʃplɔk]

  2. Hannah

    Ich bin ges­pan­nt darauf, was das WG-Leben an infor­ma­tiv­en und unter­halt­samen Beiträ­gen abw­er­fen wird und wün­sche ein angenehmes Zusam­men­leben, das hof­fentlich keine reine Zweck-WG ist!

  3. Bürstenclown

    Schön das es weit­erge­ht.
    In neuer Form … ich bin ges­pan­nt.

    Kurz­er typografis­ch­er Tipp zur Form der Kolumne. Nun habt ihr euch schon soviel Mühe gegeben eine angenehme Optik zu schaf­fen und sog­ar ein Ini­tal einge­fügt. Deshalb würde ich vorschla­gen Wort­tren­nun­gen zuzu­lassen, denn der Block­satz wirkt son­st ein­er­seits etwas löchrig und ander­er­seits ste­hen die Wörter etwas eng bei einan­der. Das stört den Lese­fluß doch arg.

    Liebe Grüße

  4. Erbloggtes

    Glück­wun­sch!
    Schön, dass die Konzen­tra­tions­ten­den­zen sich auch in freien Assozi­a­tio­nen ver­wirk­lichen, und nicht nur in unfreien Einkäufen.

    Um die Geschichte gle­ich von ihrem möglichen Ende her zu denken: Wie ist denn die Ver­fas­sung des Sprachlog? Kon­sensentschei­dun­gen, Mehrheits­beschlüsse oder wohlwol­lende Dik­tatur des teleme­di­en­rechtlich Ver­ant­wortlichen?
    Jeden­falls alles Gute!

  5. Kristin Kopf

    @Erbloggtes: Hm, die Struk­turen bilden sich ger­ade noch her­aus, völ­lig ver­fas­sungs­los. “Drüber reden bis alle es okay find­en oder kein­er mehr drüber reden mag” ist vielle­icht zutr­e­f­fend.

  6. WFHG

    Schließe mich Detlef Guertler an, habe aber noch eine tech­nis­che Frage: Das Abon­nieren der RSS-Feeds klappt bei mir nicht. Klemmt da was oder ist das mein Fehler?

  7. WFHG

    @Erbloggtes: Danke für den Hin­weis, der hat mir sehr geholfen (den Feed in Thun­der­bird zu bekom­men). War also lei­der doch mein Fehler 🙁

  8. Anatol StefanowitschAnatol Stefanowitsch

    Die alten Beiträge der Außen­stelle wer­den hier inte­gri­ert und die Außen­stelle wird dann geschlossen. Ich werde in den näch­sten Wochen aber noch neue Vorschläge für den Fee­dread­er haben!

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