Blogspektrogramm 9/2015

Tag der Mut­ter­sprache, Sozi­olin­guis­tik, Speisekarten, Comics und kor­rupter Bankrott? Was das alles miteinan­der zu hat, lesen Sie heute im geruh­samen Spek­tro­gramm:

  • Gestern war „Inter­na­tionaler Tag der Mut­ter­sprache“ — dass es dabei über­wiegend um bedro­hte und nicht die deutsche Mehrheits-, Bil­dungs- und Verkehrssprache geht, hat erwäh­nenswert aufge­grif­f­en unter anderem Nedad Memić mit einem Artikel in der WIENER ZEITUNG sowie einem Inter­view mit der Mehrsprachigkeit­sex­per­tin Katha­ri­na Briz­ić in DER STANDARD.
  • Bei „Fra­gen Sie Dr. Bopp“ beant­wortet Dr. Bopp nor­maler­weise Fra­gen von Leser/innen. Diese Woche greift er ein­fach seine eigene Frage auf und erzählt uns von der Ver­wandtschaft zwis­chen kor­rupt und bankrott.
  • Wir machen uns über lustige Über­set­zun­gen und maschinelle Über­set­zung in Asien lustig? Joa, da haben sich Chines/innen in Mel­bourne jet­zt bes­timmt gedacht: Höhö! (Vic­tor Mair im LANGUAGE LOG).
  • Speisekarten­lin­guis­tik von Dan Juravsky jet­zt mit Trau­ma­analyse in Restau­rantre­views (Sprachlog berichtete BS 15/2014 und BS 38/2014).
  • Comics sind ein visuelles Medi­um“, schreibt Greg Uyeno auf LEXICON VALLEY — und noch mehr zur Lin­guis­tik von Krach in Comics.

Ein Gedanke zu „Blogspektrogramm 9/2015

  1. Mycroft

    Hat irgendw­er ern­sthaft angenom­men, “Blinde-Idioten-Über­set­zun­gen” gäbe es nicht ins Chi­ne­sis­che?

    Oder lacht jemand, der über Google-Über­set­zun­gen lacht, nicht über die Mas­chine, son­dern über ander­ssprachige Men­schen?

    Der Lan­guage-Log-Artikel ist für Men­schen mit hin­re­ichen­den Chi­ne­sis­chken­nt­nis­sen auch so lustig, und für solche ohne selb­st mit Erk­lärung eher unlustig; dem igno­ran­ten Leser wird er aber vllt. eine wertvolle Lek­tion erteilen, auf die man aber auch so kom­men könnte…*g

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