Berufswünsche

In der Online-Aus­gabe des Toron­to Star enthüllt Kylie Minogue einen inter­es­san­ten Beruf­swun­sch:

Toron­to Star: If you weren’t singing and act­ing what would you be doing?

Kylie Minogue: In my oth­er life I would like to be a lin­guist. I am fas­ci­nat­ed by lan­guages.

Das passt gut. In meinem anderen Leben wäre ich gerne ein inter­na­tionaler Super­star.

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Anatol Stefanowitsch

Über Anatol Stefanowitsch

Anatol Stefanowitsch ist Professor für die Struktur des heutigen Englisch an der Freien Universität Berlin. Er beschäftigt sich derzeit mit diskriminierender Sprache, Sprachpolitik und dem politischen Gebrauch und Missbrauch von Sprache. Sein aktuelles Buch „Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen“ ist 2018 im Dudenverlag erschienen.

8 Gedanken zu „Berufswünsche

  1. Peter

    Bevor Sie mit ihr tauschen, soll­ten Sie Ihren Wun­sch lieber auf gesun­der, inter­na­tionaler Super­star erweit­ern.

  2. Karsten

    Etwas offtopic: Wäre es möglich, den RSS-Vollfeed anzu­bi­eten? Das Blog ist sehr inter­es­sant, aber im Fee­dread­er mit Feedexz­erpten nicht zu gebrauchen.

  3. Anatol Stefanowitsch

    Peter, mir macht mein Beruf Spaß und ich würde mit nie­man­dem tauschen, auch nicht mit Kylie Minogue. Ich freue mich nur, dass ich mit ihr soviel gemein­sam habe. Und natür­lich hoffe ich, dass sie wieder völ­lig gesund ist.

    Karsten, ja.

  4. Chat Atkins

    Nu gib man nich so ‘ne Welle an: Dat biss­chen Sprache, das trällert ‘ne wahre Hupf­dohle doch täglich auf der Bühne aus sich her­aus — ‘total­ly in com­mu­ni­ca­tion with her audi­ence’. Da kann jed­er Lin­guist ein­pack­en …

  5. K. Heidtmann

    Aaah, ger­ade habe ich gese­hen, dass AS den Plur­al “meinen” in Sin­gu­lar “meinem” (Leben) nachträglich abgeän­dert hat.

    In der Tat, manch­mal ist der Fin­ger schneller als das Hirn (auch bei mir), doch das nimmt nicht die ewige Diskus­sion über die “näch­sten” Leben weg.

    Iris Radisch schreibt so schön in ihrem Artikel über das Glück in “DIE ZEIT” (52:19):

    Jahrhun­derte­lang hat man sich Sor­gen um das Leben nach dem Tod gemacht. Dass das Leben vor dem Tod ger­ade am Ausster­ben ist, ganz ein­fach, weil wir kaum noch Zeit und Lust zum Sel­ber­leben haben, sollte uns heute noch sehr viel mehr Sor­gen machen.”

    Dem habe ich (aus­nahm­sweise) nichts mehr hinzuzufü­gen.

  6. Wolfgang Hömig-Groß

    @Karsten: Ich benutze auch den Fee­dread­er und kann immer den kom­plet­ten Ein­trag sehen. Vielle­icht eine Kon­fig­u­ra­tions­frage (interne/externe Anzeige)?

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