Blogspektrogramm 27/2013

Heute geht’s im Blogspek­tro­gramm um komis­che Sprachen (Deutsch), bedro­hte Sprachen (Maori) und Sprachen, die sich bei anderen Sprachen bedi­enen. Und für Gram­matik­f­reaks ist auch was dabei:

  • Bes­timmt sind Sie diese Woche irgend­wo in den sozialen Medi­en über das erfreuliche Abschnei­den des Deutschen im Selt­sam­ste-Sprache-der-Welt-Wet­tbe­werb gestolpert. Der Artikel find­et sich auf IDIBON, hat allerd­ings ein Prob­lem, das Mark Liber­man im LANGUAGE LOG anspricht (bei­des Englisch).
  • Gute Nachricht von ein­er bedro­ht­en Sprache: Es wird in Neusee­land wieder mehr Maori gel­ernt und gesprochen — auch von Men­schen, die der Gruppe nicht ange­hören. Mehr in den TARANAKI DAILY NEWS (Englisch).
  • Wie kommt das es in »Nur wer sich für den Besten hält, wird es auch wer­den«? Michael Mann erk­lärt es im LEXIKOGRAPHIEBLOG, und zwar »… für Leute, die Gram­matik wirk­lich mögen«
  • Auch Mark Liber­man vom LANGUAGE LOG (Englisch) ist auf den Shit­storm in der neuen Dude­nau­flage (wir berichtete) aufmerk­sam gewor­den und schnipselt rel­e­vante Auss­chnitte aus der Medi­en­berichter­stat­tung zusam­men. Inklu­sive indi­rek­tem Zitat aus dem Sprachlog.
  • Eben­falls um entlehnte Wörter geht es auf LEXIOPHILES (Englisch mit slaw­is­chen Trans­feren­zen) — und zwar vom Deutschen und Jid­dis­chen ins Rus­sis­che. Die Beispiele sind zwar nicht, wie in der Über­schrift behauptet, schock­ierend, aber unter­halt­sam. Mit dabei: Das But­ter­brot, die Rei­those und das Loch.

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