Blogspektrogramm 18/2014

Wie viele Sprachen gibt es auf der Welt und warum sind sie so unregelmäßig über einzelne Regio­nen verteilt, warum ist Englisch weltweit so dom­i­nant, ver­schwinden regionale Sprech­weisen durch die Glob­al­isierung und sind junge Men­schen weniger präskrip­tiv als ältere? All das und noch viel mehr beant­worten unsere heuti­gen Links!

  • Let­zte Woche haben wir schon auf Mar­tin Haspel­maths Lin­guis­tik-Frages­tunde beim SWR ver­wiesen – jet­zt gibt’s die Fra­gen und Antworten auch online nachzule­sen, z.B. »Warum haben wir in Europa so wenige große Sprachen? Das war in Europa wahrschein­lich auch mal anders, näm­lich zu der Zeit, bevor es diese vie­len großen Reiche gab. Wir wis­sen ja, dass, bevor sich das Römis­che Reich über ganz Ital­ien aus­ge­bre­it­et hat, es dort unge­fähr 20 oder 30 ver­schiedene Sprache gab.«
  • Für den CHRONICLE OF HIGHER EDUCATION macht sich Geof­frey Pul­lum Gedanken zu Englisch als weltweit­er Bil­dungssprache: »In fact, choos­ing Eng­lish, with its mad­den­ing­ly stu­pid spelling quirks (Finnish has none), and its near­ly 200 irreg­u­lar verbs (Swahili has none), and its phonol­o­gy replete with bru­tal­ly com­plex con­so­nant clus­ters (Hawai­ian has none), looks like a choice made by a com­mit­tee of idiots. But it was not. Acci­dents of his­to­ry con­spired to deter­mine the present sta­tus of Eng­lish.«
  • Wie spricht man in Penn­syl­va­nia? Beson­ders die Dialek­te von Pitts­burgh und Philadel­phia ste­hen in diesem Artikel auf SLATE in Zen­trum – und die Frage, ob sie zunehmend ver­schwinden: »As the world gets more inter­na­tion­al­ized in so many ways, we don’t notice things like accents the way we used to,” Baron says. “Day to day, we see so many peo­ple who speak so many ver­sions of Eng­lish. We don’t judge peo­ple near­ly as much, and there­fore peo­ple are free to speak the way they have spo­ken, includ­ing with region­al accents and dialects.”«
  • Auf FULLY (SIC) schreibt Allie Sev­erin über Präskrip­tivis­mus bei jun­gen und älteren Men­schen. Für erstere stellt sie fest: »Over­whelm­ing­ly, remov­ing sex-based dis­crim­i­na­tion was pri­ori­tised over adher­ence to pre­scrip­tive gram­mar. While ‘cor­rect’ lan­guage use was seen as valu­able, avoid­ing mar­gin­al­is­ing peo­ple was more impor­tant. While this might make younger speak­ers of Eng­lish seem excep­tion­al­ly pro­gres­sive and adap­tive in their lan­guage use, this isn’t actu­al­ly always the case.«

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