Blogspektrogramm 27/2014

Ganz ohne Fußball wird das Spek­tro­gramm am fußball­freien Son­ntag nicht auskom­men, aber Sie bekom­men auch einen Auf­trag für die Zeit, in der Sie nichts mit sich anz­u­fan­gen wis­sen.

  • Der DEUTSCHLANDFUNK beschäftigt sich mit der Frage „Worte—die Gren­zen mein­er Welt?“, also zwis­chen Sprache und Denken und inwiefern sich Sprache auf das Denken auswirkt. Dra­matur­gisch hat man das aufge­zo­gen als „Ringkampf“ (naja) zwis­chen Lera Borodit­sky und Daniel Casasan­to (ja) und John McWorther und Steven Pinker (nein). Angenehm ist die dif­feren­zierte Betra­ch­tung bei­der Seit­en und ein­er ganzen Menge an Aspek­ten jen­seits des Lexikons — und dass eigentlich mehr Fra­gen gestellt, als beant­wortet wer­den. Ergeb­nis: Effekt nicht über­schätzen, Jury tagt noch.
  • Der let­zte Link wurde uns übri­gens von Yvonne Treis geschickt, die in BASKET TO ETHIOPIA unter anderem von ihrer Arbeit in der Feldlin­guis­tik berichtet.
  • In Öster­re­ich kann das Abitur (Matu­ra) bere­its seit drei Jahren in Bosnisch, Kroat­isch oder Ser­bisch abgelegt wer­den. DER STANDARD berichtet.
  • Der BUSINESS INSIDER beschäftigt sich mit englis­chen Nach­na­men, in diesem Fall mit denen, die aus Spitz­na­men ent­standen.
  • Zwis­chen Achtel- und Viertel­fi­nale hat sich der SPIEGEL auf die Suche nach dem Ursprung des Wortes „Sch­land“ gemacht. (Kön­ntet ihr die Zeit zwis­chen Vier­tel- und Halb­fi­nale dazu nutzen, rauszufind­en, wie man Wort und Konzept wieder los wird, hm?)
  • Pimp my Kor­pus: Über ein Hip-Hop-Wörter­buch.

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