Mi casa es su casa

Von Anatol Stefanowitsch

Welche der fol­gen­den Aus­sagen ist kein pop­ulär­er Irrtum: a) Die chi­ne­sis­che Mauer kann man vom Mond aus sehen, b) Spinat enthält viel gesun­des Eisen oder c) die USA sind ein englis­chsprachiges Land.

Dass a) und b) nicht stim­men, hat inzwis­chen wohl jed­er mit­bekom­men. Die chi­ne­sis­che Mauer ist zwar sehr lang, aber natür­lich viel zu schmal, um sie aus ein­er Ent­fer­nung von 385.000 Kilo­me­tern mit bloßem Auge sehen zu kön­nen (wer das nicht glaubt, soll ein­mal ver­suchen, sie in Google Earth zu find­en, ohne die Koor­di­nat­en zu ken­nen). Bei dem ange­blich so hohen und gesun­den Eisen­ge­halt von Spinat han­delt es sich um einen Mess­fehler. Also muss c) stim­men — die USA sind wirk­lich ein englis­chsprachiges Land.

Falsch. Auch das ist ein pop­ulär­er Irrtum. Zwar haben in den let­zten Jahren eine lange Rei­he von US-amerikanis­chen Bun­desstaat­en Englisch zur offiziellen Amtssprache gemacht, aber die USA sel­ber haben keine Amtssprache. Die Bevölkerung der USA beste­ht zu etwa 80 Prozent aus englis­chen Mut­ter­sprach­lern, aber damit gibt es immer­hin sechzig Mil­lio­nen US-Amerikan­er mit ein­er anderen Mut­ter­sprache, von denen etwa die Hälfte Spanisch spricht.

Vor allem im Süden und Süd­west­en der USA (in Flori­da, Texas, Neumexiko, Ari­zona, Kali­fornien und Neva­da) stellen spanis­che Mut­ter­sprach­ler eine sub­stanzielle Min­der­heit dar. Bei weit­em nicht alle von ihnen sind übri­gens kür­zlich angekommene Ein­wan­der­er — viele von ihnen stam­men von spanis­chen Mut­ter­sprach­lern ab, die zu ein­er Zeit ein­wan­derten, als die Region noch unter spanis­ch­er oder mexikanis­ch­er Kon­trolle stand.

Wenn man der Welt Online glauben darf, sind einige englis­chsprachige Bürg­er dieser Bun­desstaat­en mit ihren spanis­chsprachi­gen Mit­bürg­ern über­fordert: „Englis­chsprachige Amerikan­er fliehen aus Mia­mi“ meldet man dort diese Woche und fährt fort:

Viele Ein­wohn­er Miamis fühlen sich mit­tler­weile fremd im eige­nen Land. In der Stadt im US-Bun­desstaat Flori­da wird inzwis­chen mehr Spanisch als Englisch gesprochen. Die Folge: Nicht nur bei der Job­suche haben Angloamerikan­er es schw­er. So manch­er zieht lieber um, statt Spanisch zu lernen.

Fremd im eige­nen Land“? Flori­da hat eine bewegte Geschichte hin­ter sich. Zunächst ver­trieben spanis­chsprachige Ein­wan­der­er die Ure­in­wohn­er, dann ver­trieben spanis­chsprachige und englis­chsprachige Ein­wan­der sich eine ganze Zeit lang gegen­seit­ig, während erst Großbri­tan­nien und Spanien und später Spanien und die im entste­hen begrif­f­e­nen USA um die Kon­trolle über den Bun­desstaat kämpften. Wer da „fremd“ ist und wessen „Land“ das ist, darüber kann man also dur­chaus geteil­ter Mei­n­ung sein.

Der Artikel erzählt dann die herzzer­reißende Lei­dens­geschichte der Blu­men­händ­lerin Melis­sa Green, für die die Antwort auf diese Frage klar ist:

Melis­sa Green fällt der All­t­ag in ihrer Heimat­stadt Mia­mi immer schw­er­er — denn sie spricht kein Spanisch. Wenn sie beim Einkaufen Hil­fe braucht oder nach dem Weg fragt, find­et sie oft nie­man­den mehr, der ihr auf Englisch antworten kann. … Green kann auch in ihrem eige­nen Blu­men­laden häu­fig Kun­den nicht bedi­enen, weil diese kein Englisch sprechen. In solchen Fällen ruft sie eine Spanisch sprechende Fre­undin an, die dann über­set­zt. „Manche Leute haben Prob­leme, Arbeit zu find­en, weil sie kein Spanisch sprechen, und das halte ich nicht für richtig“, sagt die Geschäftsfrau.

Fassen wir kurz zusam­men: Sie lebt und bewegt sich in ein­er über­wiegend spanis­chsprachi­gen Stadt und ihre Kun­den sprechen über­wiegend Spanisch, aber irgend­wie ist das nicht ihr Prob­lem, son­dern das der spanis­chsprechen­den Mehrheit. Und wenn andere sprach­liche Real­itätsver­weiger­er keinen Job bekom­men, weil sie sich — genau wie Melis­sa Green — mit poten­ziellen Kol­le­gen und Kun­den nicht ver­ständi­gen kön­nen, dann hält sie das „nicht für richtig“. Von ihr kann man anscheinend keine Sprachken­nt­nisse ver­lan­gen, die über das Englis­che hin­aus­ge­hen. Nein, die anderen sollen gefäl­ligst alle Englisch ler­nen, und ver­mut­lich würde es sie nicht weit­er stören, wenn dann jemand Prob­leme hätte, Arbeit zu find­en, weil er kein Englisch spricht.

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Über Anatol Stefanowitsch

Anatol Stefanowitsch ist Professor für die Struktur des heutigen Englisch an der Freien Universität Berlin. Er beschäftigt sich derzeit mit diskriminierender Sprache, Sprachpolitik und dem politischen Gebrauch und Missbrauch von Sprache. Sein aktuelles Buch „Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen“ ist 2018 im Dudenverlag erschienen.

26 Gedanken zu „Mi casa es su casa

  1. L. Rosen

    Sor­ry, aber Leute die nach den USA kom­men sollen Englisch ler­nen. Englisch ist zwar keine offizielle Sprache, es ist aber die Haupt­sprache des Lan­des. Zu den Ein­wan­der­ern hinzunehmen wäre ein weniger Anreiz für sie, Englisch zu lernen.

    Und ja, ich bin Amerikan­er UND ich habe Spanisch gel­ernt um mit Immi­granten kom­mu­nizieren zu kön­nen. Aber erste pro­biere ich mit denen, auf Englisch zu reden. Die müssen ja auch was lernen!

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  2. Frank Oswalt

    @L. Rosen (#4):

    Sor­ry, aber Leute die nach den USA kom­men sollen Englisch lernen.

    Warum noch mal genau? Ach ja:

    Englisch ist zwar keine offizielle Sprache, es ist aber die Haupt­sprache des Landes.

    Nicht mehr lange, mein ver­wirrter amerikanis­ch­er Freund.

    Zu den Ein­wan­der­ern hinzunehmen wäre ein weniger Anreiz für sie, Englisch zu lernen.

    Sie brauchen keinen Anreiz.

    Und ja, ich bin Amerikaner

    Wär man nie drauf gekom­men — bei der tol­er­an­ten Einstellung…

    UND ich habe Spanisch gel­ernt um mit Immi­granten kom­mu­nizieren zu können.

    Irgend­je­mand muss denen ja sagen, wo sie mit dem Putzen anfan­gen sollen, nicht wahr?

    Aber erste pro­biere ich mit denen, auf Englisch zu reden. Die müssen ja auch was lernen!

    To tip their hat to the Yan­kee conqueror?

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  3. Anatol Stefanowitsch

    L. Rosen, was hal­ten Sie von fol­gen­der Aussage:

    Sor­ry, aber Leute, die in die USA kom­men, sollen Chris­ten wer­den. Das Chris­ten­tum ist zwar keine offizielle Reli­gion, es ist aber die Haup­tre­li­gion des Lan­des. Den Ein­wan­der­ern ihre eige­nen Welt­sicht­en zu erlauben würde ein gerin­ger­er Anreiz für sie sein, zum Chris­ten­tum zu konvertieren.“

    Und zum The­ma „Sprache des Lan­des“ erlaube ich mir, auf diesen XKCD-Car­toon hinzuweisen (das Orig­i­nal ist hier, es ste­ht, wie auch meine Bear­beitung, unter der CC-BY-SA‑2.5‑Lizenz):

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  4. Matthias

    Frank Oswalt fragte: „Warum noch mal genau [sollen Ein­wan­der­er in die USA Englisch lernen]?

    Zum Beispiel um in vollem Umfang am poli­tis­chen und kul­turellen Leben des Lan­des teil­nehmen zu kön­nen — indem sie die Ansprachen des Präsi­den­ten im Orig­i­nal­wort­laut ver­ste­hen, den poli­tis­chen Talk­shows fol­gen, die Kom­mentare in den Leitme­di­en ohne Über­set­zung lesen kön­nen usw. (Ide­al­is­mus­modus off.)

    Irgend­je­mand muss denen ja sagen, wo sie mit dem Putzen anfan­gen sollen, nicht wahr?“ 

    Ich würde mich wohler fühlen, wenn der Betreiber dieses Blogs bei der­art unfläti­gen Bemerkun­gen zumin­d­est mal mah­nend den Zeigefin­ger heben würde.

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  5. Anatol Stefanowitsch

    Matthias, mah­nende Zeigefin­ger sind nicht meine Sache. Meine Ein­stel­lung zu Kom­mentaren ist ein­fach: solange sie zum The­ma sind und nach mein­er Ein­schätzung keine Geset­ze ver­let­zen, wer­den sie freigeschal­tet. Wenn ich Stel­lung beziehe, dann zum Inhalt. Frank schlägt gerne mal einen schar­fen Ton an, aber soweit ich das beurteilen kann, ist das inhaltlich nie ganz unberechtigt. Aus L. Rosens Kom­men­tar kann man eine gewisse Arro­ganz her­ausle­sen (wenn man möchte), und die hat Frank überspitzt.

    Zu Ihrer Antwort auf Franks Frage: obwohl Sie offen­sichtlich von reflek­tiert­eren Über­legun­gen geleit­et wer­den als die im Beitrag zitierten Bürg­er Miamis, machen Sie m.E. den sel­ben Fehler: Sie gehen davon aus, dass die dom­i­nante Rolle des Englis­chen in den USA ein unver­rück­bares Naturge­setz ist. Sie ist aber nur ein his­torisch­er Zufall.

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  6. Matthias

    Ich möchte noch etwas fra­gen (wenn ich darf). Sie schreiben, Herr Ste­fanow­itsch, dass viele Men­schen mit spanis­ch­er Mut­ter­sprache in — beispiel­sweise — Flori­da nicht erst kür­zlich einge­wan­dert sind, son­dern aus Fam­i­lien stam­men, die schon zur his­panis­chen Zeit dort lebten.

    Sie schreiben nicht, wie gut diese Men­schen die englis­che Sprache als Zweit­sprache beherrschen, aber der Aus­druck „spanis­che Mut­ter­sprache“ ist bemerkenswert an sich, denn er bedeutet wohl, dass Gen­er­a­tio­nen von Müt­tern mit ihren Kindern nur oder haupt­säch­lich spanisch gere­det haben — und das obwohl während viel­er dieser Gen­er­a­tio­nen Englisch im Staat Flori­da ganz klar die dom­i­nante Sprache war. Wie erk­lären Sie sich das? 

    Und waren die His­pan­ics in der „Zwis­chen­phase“, also etwa vom Anfang des 19. Jahrhun­derts (oder schon früher?) bis in die fün­fziger Jahre des let­zten Jahrhun­derts (und später), genau­so „stur“ und unangepasst wie die porträtierte Floristin, oder gab es da mal eine Zeit, in der der Gebrauch des Englis­chen eine größere Rolle spielte? Wenn ja, warum dann die Wendung?

    Ich ver­suche mir das vorzustellen. Wie würde beispiel­sweise das Ruhrge­bi­et ausse­hen, wenn sich die pol­nis­chen Bergar­beit­er, die dort Mitte des 19. Jahrhun­derts einge­wan­dert sind, nicht assim­i­liert, son­dern dort bis heute beste­hende Sprachin­seln gebildet hät­ten, die nun durch ver­stärk­ten Zuzug nach dem Fall des Eis­er­nen Vorhangs bzw. der EU-Oster­weiterung an Gewicht und Umfang gewön­nen? Blöder Ver­gle­ich? Mir fällt kein besser­er ein.

    Warum hier die Anpas­sung, dort nicht? Liegt es am sozialen Sta­tus? Liegt es daran, dass die Lati­nos in der amerikanis­chen Gesellschaft anders als die pol­nis­chen Bergleute im Ruhrge­bi­et den sozialen Auf­stieg nie so richtig geschafft haben und deswe­gen länger an ihrer Sprache kleben geblieben sind? Von der sie nun, wo sich das Blatt vielle­icht ger­ade wen­det, natür­lich nicht mehr lassen mögen?

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  7. erz

    His­torisch­er Zufal­ll mein Ar*** (um mal die Freis­chal­tung zu testen). Das ist ja nun kein Zufall, son­dern his­torisch begrün­det. Daraus wiederum ergeben sich soziokul­turelle Geneigth­eit­en, die sich lin­guis­tisch nieder­schla­gen. Als Neul­ing frage ich mich: Gab es in diesem Blog eigentlich schon Nature vs Nur­ture Schlamm­schlacht­en? (Oh zum Teufel mit der Gnade der späten Geburt… ich meine Anwe­sen­heit). Ist dies offiziell ein Gen­er­a­tivis­ten­blog oder kommt auch mal der ein oder andere Funk­tion­al­ist des Weges? 

    Um dem Phänomen und der Diskus­sion darum Rech­nung zu tra­gen: Trotz des recht hohen Anteils des Spanis­chen in der Sozial­i­sa­tion der Bürg­er Flori­das ist wohl kaum von der Hand zu weisen, dass für die gesellschaftliche Par­tizipa­tion an den poli­tisch rel­e­van­ten Diskursen (zum Beispiel denen, ob Ein­wohn­er ohne Pass abgeschoben wer­den) das Amer­i­can Stan­dard Eng­lish die Vari­etät der Wahl ist. Immer noch. Seit aus­re­ichend vie­len Gen­er­a­tio­nen. Da kann Chero­kee nun wirk­lich nicht mithal­ten. Wirk­lich. Ohne Spaß. Polit­i­cal Cor­rect­ness aside.

    Mit Mut­ter­sprache ist im Kon­text dieses Blogs ver­mut­lich die erste Sprache, die ein Kind aus sein­er Umwelt erwer­ben kann (lernt) gemeint, ohne darin Unter­weisung zu erfahren — im Fol­gen­den (zumin­d­est von mir) L1 genan­nt. Die pol­nis­che Sprache hat nun im ver­gle­ich zum Deutschen nicht annäh­ernd das Pres­tige des Spanis­chen in ein­er recht homo­ge­nen Spanis­chmut­ter­sprach­lerge­mein­schaft in Ameri­ka zum Englis­chen. Und ja, mit Spanisch kommt man in teilen des Südens der USA klar, anders als mit Pol­nisch in Ruhrge­bi­et (wobei man mit Türkisch in Duis­burg-Marxloh nicht schlecht bedi­ent ist).

    Schön besof­fen, entschuldigt mein Klatschianisch…

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  8. Andreas H.

    Herr Oswalt,

    ich freue mich, dass sie also bere­it wären, nur noch türkisch zu sprechen und zum Islam überzutreten, sollte in ihrer Stadt/ihrem Land­kreis die türkischstäm­mige/-sprachige Bevölkerung die Mehrheit bilden.

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  9. Frank Oswalt

    @Matthias (#7): Ich nehme an, die spanis­chsprachi­gen Bewohn­er Miamis lesen die spanis­chsprachi­gen Zeitun­gen Miamis (z.B. El Nue­vo Patria, Diario Las Amer­i­c­as, El Nue­vo Her­ald) ihren Fernse­hbe­darf deck­en sie bei Uni­vi­sion und seinen Tochtersendern Tele­Fu­tu­ra und Galav­isión, bei der NBC-Tochter Tele­mu­n­do oder bei Azteca Améri­ca (um nur die fünf größten spanis­chsprachi­gen Fernsehsender in den USA zu nen­nen. Die Ansprachen des Präsi­den­ten — nun, da spanis­che Mut­ter­sprach­ler 10 Prozent der US-Bevölkerung stellen, fragt man sich, warum der Präsi­dent seine Reden nicht (auch) auf Spanisch hal­ten kann. Der Papst schafft es doch auch, mehrsprachige Messen zu lesen.

    Und “unflätige Bemerkun­gen”? Das ver­ste­he ich nicht.

    @Andreas H. (#11): Ich habe mich schon gefragt, wann jemand die Türken ins Spiel bringt. Ob das eine his­torisch ver­gle­ich­bare Sit­u­a­tion ist, bleibt mal dahingestellt. Aber meine Frage an Sie: was wür­den SIE denn sprechen, wenn um Sie herum nur noch Türkisch gesprochen würde?

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  10. Jens

    Zumin­d­est einige Debat­ten der Demokrat­en wur­den und wer­den auch mit spanis­chem Kom­men­tar (sog­ar drüberge­sprochen und nicht nur unter­titelt, also bar­ri­ere­frei) aus­ges­trahlt: http://edition.cnn.com/2007/POLITICS/09/09/spanish.debate/index.html?eref=rss_topstories#cnnSTCVideo

    Der Präsi­dent hat auch einen spanis­chen Inter­ne­tauftritt und zumin­d­est in Bun­desstaat­en mit einem großen Teil spanis­chsprachiger Bevölkerung wird eigentlich fast alles auch auf Spanisch veröffentlicht.

    Scot W. Steven­son von „USA erk­lärt“ hat einen sehr infor­ma­tiv­en Beitrag zum The­ma Spanisch in den USA geschrieben.

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  11. Ryan

    This arti­cle is total­ly ridicu­lous. First of all, the vast major­i­ty of Span­ish speak­ers in the US did NOT immi­grate here pri­or to the Mex­i­can War in the 1840s. Sure, there are some descen­dants of those peo­ple here, but they long ago learned English.

    In the 1950s and 1960s, the per­cent­age of peo­ple who spoke anoth­er lan­guage oth­er than Eng­lish pri­mar­i­ly was UNDER 5%. In 1965, the US over­hauled the immi­gra­tion law. From 1924–1965, the US set quo­tas and those qutoas FAVORED Euro­peans. There­fore, VERY FEW third world peo­ple came here. In 1965, that all changed and the dis­crim­i­na­tion against whites start­ed. Now the vast major­i­ty of immi­grants to the US are POOR, UNEDUCATED, and NONWHITE. We are told every­thing that diver­si­ty, mul­ti­cul­tur­al­ism, etc are ben­e­fi­cial and strength­en our coun­try. One prob­lem? There is no evi­dence of strength and most places that prac­tice diver­si­ty fall apart. Look at Czecho­slo­va­kia, the Roman Empire, the Sovi­et Union, Yugoslavia, Rwan­da, South Africa… shall I con­tin­ue? These are all places where diver­si­ty has caused breakup. In Cana­da, French Que­be­cois want to split from Canada. 

    Want some truth? Diver­si­ty is a lie. It is DESTRUCTIVE. it destroys civ­i­liza­tions. Uni­ty and com­mon­al­i­ty strength­en a coun­try. look at US elec­tions now. Blacks and His­pan­ics are strong­ly Demo­c­ra­t­ic. They want a gov­ern­ment that gives mon­ey out and takes care of them. Mean­while, whites, as a while, haven’t vot­ed for a Demo­c­rat since 1964. The coun­try is SPLIT IN HALF

    The U.S. as we know it is almost gone. The Con­sti­tu­tion means noth­ing to politi­cians. The gov­ern­ment mon­ster has no lim­its in its pow­er. The Repub­li­cans abuse their pow­er in the name of ter­ror­ism. The Democ­rats abuse their pow­er to gar­ner more votes (more immi­grants means more votes for them).

    One last thing. Cal­i­for­nia, now the most diverse state, used to always vote Repub­li­can. Now, it nev­er will again. It is less than 50% white. It also has the most hate groups, the most racist, the most Nazis, etc. What? You thought diver­si­ty would make peo­ple more TOLERANT? No, it makes peo­ple very vio­lent, more unhap­py, and destroys social cohesion.

    So going back to what you have said. Peo­ple are leav­ing Mia­mi. It is a trash-pit of a city. I have been many times to vis­it. It looks like Latin Amer­i­ca. Latin Amer­i­cans have made a mess of Mex­i­co, Venezuela, Brazil, Guatemala, Cuba, etc, etc. Is it any sur­prise they would make a mess of Miami?

    The US is an Eng­lish-speak­ing nation, even if it is not offi­cial­ly in the law. Our Con­sti­tu­tion is in Eng­lish. Our Dec­la­ra­tion of Inde­pen­dence is in Eng­lish. our laws are based on Eng­lish com­mon law. We were found­ed by the Eng­lish. Our road signs are in Eng­lish (even in Mia­mi). Our col­lege entrance exams are in Eng­lish. Our politi­cians speak in Eng­lish in Con­gress. Our stores sell prod­ucts in Eng­lish. Our news­pa­pers are in Eng­lish. Our books are in English.

    The author of the arti­cle was split­ting hairs. We are an Eng­lish speak­ing nation. We may have 60 mil­lion peo­ple with a native tongue oth­er than Eng­lish. But how many of those are Ger­mans or French or some­thing else who ALSO SPEAK Eng­lish. I think what you must look at are the peo­ple who DON’T speak Eng­lish. That is prob­a­bly 20 mil­lion peo­ple, so around 6–7%. Tru­ly dis­gust­ing to be sure, but we are an Eng­lish speak­ing country.

    Ryan, Flori­da

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  12. erz

    Mphrghaaaaa­ha­haaaa­haaaaaa. Hahaa. Ha. Ha.

    Wo kom­men eigentlich so lustige white suprema­cists hergekrochen, wenn der Artikel doch in deutsch war? Die sind doch gekauft. Oder von der Titan­ic eingeschmuggelt. So was, wo was.

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  13. P.Frasa

    Ich find allerd­ings ehrlich gesagt auch, dass man als Ein­wohn­er der USA englisch zu sprechen hat. Ist halt nun ein­mal die Amtssprache, damit muss man sich abfind­en. Ob die dann im Quarti­er untere­inan­der Spanisch sprechen, ist ihre Sache; ob die Frau vom Blu­mengeschäft umziehen soll oder nicht auch. Aber ganz grund­sät­zlich sind Par­al­lelge­sellschaften nicht unge­fährlich und es ist abso­lut wün­schenswert, dass sich Aus­län­der in einem Land inte­gri­eren (natür­lich muss man ihnen auch die Möglichkeit­en dazu bieten). Dazu gehört das Erler­nen der Sprache, zumin­d­est auf einem Niveau, dass man auf einem mehr oder weniger ein­fachen Niveau kom­mu­nizieren kann.

    Ich glaub, die Deutschen haben da nur wieder zu fest Angst, anderen Kul­turen auf die Füsse zu treten.

    Und den Beitrag von Ryan fand ich gar nicht so schlecht, obwohl ich ins­ge­samt doch für Diver­sität bin.

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  14. Christoph Päper

    Ich ver­ste­he das Prob­lem nicht so recht. 

    Natür­lich erwartet man von Immi­granten min­destens pas­sive (Grund-)Kenntnisse der Amts- oder Umgang­sprache ihrer neuen Heimat. Ana­log erwartet man aber auch von Men­schen wie dieser Floristin, dass sie sich der Real­ität stellen und eben­falls die nöti­gen Brock­en der Nach­barschaft­sprache aneignen. Ein gutes Schul­sys­tem unter­stützt bei­de Grup­pen dabei, wobei es eine gewisse Vor­laufzeit braucht und somit auf rapi­de Verän­derun­gen (vielle­icht weniger als zwei Gen­er­a­tio­nen) häu­fig nicht schnell genug reagieren kann.

    Was nie­mand von einem anderen erwarten sollte, ist das Able­gen der Mut­ter­sprache – auch nicht der sein­er Kinder. Anders als Reli­gio­nen kann man aber mehr als eine Mut­ter­sprache haben, wenn man sie als Kind lernt, und diese Anpas­sung kann man guten Gewis­sens eher von Zuwan­der­ern verlangen.

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  15. Chat Atkins

    In Kana­da wird heute doch auch englisch UND franzö­sisch gesprochen. Einige sprechen sog­ar nur dies, die anderen nur das. Wo ist das Prob­lem? In Louisiana par­liert übri­gens auch noch eine beträchtliche Min­der­heit franzö­sisch — und das nicht erst seit neuerdings …

    Dass so wenige Leute heute Chero­kee sprechen, hängt übri­gens damit zusam­men, dass die WASPs so wenige Chero­kees übrig gelassen haben.

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  16. der Bert

    kann man aber mehr als eine Mut­ter­sprache haben”. Genau. Und vorallem nochvielmehr Sprachen nicht­mut­ter­sprach­lich hin­re­ichend beherrschen. Afrikas ger­ing­stes Prob­lem ist wohl seine sprach­liche Vielfalt, denn mit ein bißchen Willen und Tol­er­anz ist das ein­fach garkein Prob­lem (“Fast alle Afrikaner­in­nen und Afrikan­er beherrschen mehrere Sprachen und set­zen diese in unter­schiedlichen Sit­u­a­tio­nen ein.” http://www.bpb.de/themen/SRAWCR,3,0,Sprachenvielfalt_auf_dem_afrikanischen_Kontinent.html#art3)

    Im übri­gen (@17, Christoph Päper) halte ich Par­al­lelge­sellschaften nicht­nur nicht für grund­sät­zlich gefährlich, son­dern sie im Gegen­teil vielmehr für notwendig, um eine offene und tol­er­ante Gesellschaft zu ermöglichen, in der eben nicht alles und jed­er am Ide­al der Homogen­ität aus­gerichtet wird. Das wäre mein­er Mei­n­ung nach eine Form totaler Intol­er­anz. Ich möchte keine “Kruz­i­fixe in allen Schulen, Gericht­en und Behör­den” (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26158/1.html), weiß gar­nicht, was die “richtige Leitkul­tur” (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21388/1.html), der auch alle zus­tim­men, sein kön­nte, und möchte mir ein­fach nicht von reak­tionären Bie­der­män­nern (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26555/1.html) Klei­dung, Hob­bys, eben meinen All­t­ag und mein Leben vorschreiben lassen. Sprach­liche Diver­sität ist dabei ein möglich und ebene keine prinzip­iellen Prob­leme verur­sachen­der Aspekt, auch wenn sich das hier in Deutsch­land ja auf ein bißchen Dialekt und Jugend­sprache zu beschränken scheint.

    Antworten
  17. David Marjanović

    the dis­crim­i­na­tion against whites started.

    Yeah, right.

    One prob­lem? There is no evi­dence of strength and most places that prac­tice diver­si­ty fall apart. Look at Czecho­slo­va­kia, the Roman Empire, the Sovi­et Union, Yugoslavia, Rwan­da, South Africa… shall I con­tin­ue? These are all places where diver­si­ty has caused breakup. In Cana­da, French Que­be­cois want to split from Canada.

    Hold on just a second.

    The Roman Empire had almost no inter­nal diver­si­ty: of its lan­guages, only Latin, Greek, and Egyptian/Coptic were spo­ken by any seri­ous amount of peo­ple — Gal­lic, Iber­ian, Etr­uscan and dozens more were long gone when the empire fell. It fell because of inva­sions from the out­side and a bro­ken econ­o­my inside.

    Czecho­slo­va­kia is an exam­ple of how to do it. Nobody got hurt in the process — and now both parts are EU mem­bers. It seems that, in order to (par­tial­ly) aban­don a nation state, you first need to have one. BTW, Slo­va­kia will intro­duce the € next year.

    The big prob­lems that South Africa has are pover­ty and AIDS. It has­n’t fall­en apart, and I’m not aware of any sep­a­ratists with­in South Africa.

    The USSR and Yugoslavia were com­mu­nist empires, arti­fi­cial con­structs in a cer­tain sense. Noth­ing but com­mu­nism had ever held them togeth­er. When com­mu­nism was gone, they fell apart.

    Croa­t­ia, Bosnia and Ser­bia are an inter­est­ing case because we are look­ing here at one lan­guage with three close­ly sim­i­lar stan­dards — more sim­i­lar than Amer­i­can and British Eng­lish. His­tor­i­cal­ly, the only dif­fer­ence between Croats and Serbs was reli­gion — the for­mer were by def­i­n­i­tion Catholic and the lat­ter Ortho­dox, to the extent that when a Serb want­ed to rise in the Aus­tro-Hun­gar­i­an bureau­cra­cy and there­fore became Catholic, he became a Croat. The mediocre poet who wrote what is now the lyrics of Austria’s nation­al anthem was the daugh­ter of just such a Croat. The com­mu­nist dic­ta­tor Tito took this to its log­i­cal con­clu­sion and declared the Mus­lims a “nation­al­i­ty” of their own — inci­den­tal­ly, Mao did the same with the Chi­nese-speak­ing Mus­lims (Hui).

    In Rwan­da, the three “peo­ples” (Hutu, Tut­si, Twa) dif­fer in basi­cal­ly noth­ing except self-des­ig­na­tion. They speak the exact same lan­guage, for exam­ple. Inter­est­ing­ly, said self-des­ig­na­tion was changed in the epoch when Rwan­da was a Bel­gian colony: they sim­ply called every­one with 10 or more heads of cat­tle a Tut­si, every­one between 1 and 9 a Hutu, and every­one who did­n’t pos­sess cat­tle a Twa, yet this arti­fi­cial divi­sion is what the war was fought over. BTW, some say that the war was a Malthu­sian cat­a­stro­phe — over­pop­u­la­tion of a fer­tile coun­try. In places with­out Tut­si, the rich­est Hutu got chopped up…

    In Cana­da, French Que­be­cois want to split from Canada.

    That is for the most part his­to­ry. The sep­a­ratist par­ty lost the ref­er­en­dum years ago, don’t you remember?

    BTW, what hap­pens if I men­tion Switzerland?

    You thought diver­si­ty would make peo­ple more TOLERANT?

    Of course not. Edu­ca­tion — knowl­edge — makes them tolerant.

    Blacks and His­pan­ics are strong­ly Demo­c­ra­t­ic. They want a gov­ern­ment that gives mon­ey out and takes care of them.

    Tak­ing care of peo­ple, “the gen­er­al Wel­fare” as the Dec­la­ra­tion of Inde­pen­dence puts it, is part of the job descrip­tion of a gov­ern­ment, one of the few rea­sons for hav­ing a gov­ern­ment at all.

    Mean­while, whites, as a while, haven’t vot­ed for a Demo­c­rat since 1964. The coun­try is SPLIT IN HALF.

    Which must be why Fear­less Flight­suit has approval rates around 25 %… he’s a uniter, not a divider. He has unit­ed just about every­one against him.

    Cal­i­for­nia, now the most diverse state, used to always vote Republican.

    Back in the days when the Repub­li­cans kept win­ning elec­tions by remind­ing peo­ple that “not every Demo­c­rat had been a rebel, but every rebel had been a Demo­c­rat”? Before, in oth­er words, the Repub­li­cans and the Democ­rats switched places in the mid-late 20th century?

    Latin Amer­i­cans have made a mess of Mex­i­co, Venezuela, Brazil, Guatemala, Cuba, etc, etc. Is it any sur­prise they would make a mess of Miami?

    Extra­or­di­nary claims, such as racism, require extra­or­di­nary evidence.

    Isn’t it a more par­si­mo­nious hypoth­e­sis that cor­rupt dic­ta­tors made a mess of all those countries?

    our laws are based on Eng­lish com­mon law.

    Not in Louisiana.

    (No polit­i­cal enti­ty has ever intro­duced com­mon law of its own free will.)

    We were found­ed by the English.

    Not even New York was found­ed by the English.

    Our road signs are in Eng­lish (even in Mia­mi). Our col­lege entrance exams are in Eng­lish. Our politi­cians speak in Eng­lish in Con­gress. Our stores sell prod­ucts in Eng­lish. Our news­pa­pers are in Eng­lish. Our books are in English.

    Makes sense as long as there’s a large Eng­lish-speak­ing major­i­ty in the coun­try — and I see no sign of that chang­ing. Adding oth­er lan­guages might make sense in some places, though.

    Ich ver­ste­he das Prob­lem nicht so recht.

    Stimme völ­lig zu.

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  18. P.Frasa

    Es gibt einen Unter­schied zwis­chen ein­er homo­ge­nen Gesellschaft und ein­er ohne Par­al­lelge­sellschaften. Es ist wichtig, dass eine Gesellschaft ein gemein­sames Fun­da­ment hat, etwa in Form von (auch nur ganz grund­sät­zlichen) Moralvorstel­lun­gen. Alles andere führt nur zu steti­gen Konflikten.

    Um Klei­der, Hob­bys, Sprachge­brauch, usw. geht es doch gar nicht. Wohl aber, dass inner­halb ein­er Gesellschaft kom­mu­niziert wer­den kann.

    Muss ja auch nicht als Mut­ter­sprache sein, ver­langt doch nie­mand — nur dass Ein­wan­der­er die Sprache des betr­e­f­fend­en Lan­des sprechen, das darf man ver­lan­gen, finde ich. Da hil­ft es nichts, dass die Vor­fahren der jet­zi­gen Amerikan­er kein Chero­kee gel­ernt haben, man muss doch in die Zukun­ft schauen und nicht immer die Moralkeule schwingen.

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  19. Wolfgang Hömig-Groß

    Übri­gens sprechen weite der Teile der Amish im Kern­land der USA, an der Ostküste auch heute noch deutsch, oder etwas, was sie dafür hal­ten; ist aber eher genuscheltes schwäbisch (badisch?). Mein­er Beobach­tung nach allerd­ings eher in kul­tischem Zusam­men­hang — werk­tags englisch, son­ntags deutsch.

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  20. Drago Starcevic

    Vorneweg: ich bin auch der Ansicht, dass man sprach­liche Min­der­heit­en nicht vom poli­tis­chen und gesellschaftlichen Leben aus­gren­zen kann und soll; dass keinem Amerikaner/Deutschen ein Zack­en aus der Kro­ne bricht, wenn er spanisch/türkisch lernt; und ich bin ganz sich­er gegen diskri­m­inierende Gesetze.

    Nach­dem das gesagt ist: ich finde schon auch, dass es eine beun­ruhi­gende Vorstel­lung ist, in der eige­nen Heimat nicht mehr mit der Mut­ter­sprache klarzukom­men. Wenn Men­schen davor Angst haben, ist das ver­ständlich und legit­im, und alleine noch kein Zeichen von frem­den­feindlich­er Gesin­nung. Und ich frage mich, wie zielführend es ist, solche Men­schen zu ver­hohnepie­peln; und wem es hil­ft, wenn mut­masslich bil­dungs­bürg­er­liche, sprach­be­gabte und rel­a­tiv junge Leute ihnen hämisch zurufen, “tja, dann lernt’s halt spanisch, wo ist denn das Problem”.

    Ich denke, es wäre wichtig, festzuhal­ten, dass hier ein real existieren­der Kon­flikt von legit­i­men Bedürfnis­sen beste­ht, bevor man über Lösun­gen nachdenkt.

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  21. Anonymous

    Die chi­ne­sis­che Mauer ist zwar sehr lang, aber natür­lich viel zu schmal, um sie aus ein­er Ent­fer­nung von 385.000 Kilo­me­tern mit bloßem Auge sehen zu kön­nen (wer das nicht glaubt, soll ein­mal ver­suchen, sie in Google Earth zu find­en, ohne die Koor­di­nat­en zu kennen).”

    Ist Google Earth etwa die einzige Quelle auf die sie sich beziehen ? Schon komisch ! Keine anderen Quellen …? ESA, NASA etc… ?

    Ich denke das geht etwas anders als ein­gangs for­muliert, “Welche der fol­gen­den Aus­sagen ist kein pop­ulär­er Irrtum: a) Die chi­ne­sis­che Mauer kann man vom Mond aus sehen,…”

    Die landläu­fige Mei­n­ung ist doch wohl eher, daß die chi­ne­sis­che Mauer aus dem Wel­traum mit bloßem Auge zu erken­nen ist, so kenn’ ich das jeden­falls, was im übri­gen einige Raum­fahrer bestäti­gen kön­nen, je nach Wetterlage.

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  22. Anatol Stefanowitsch

    Ja, Anony­mous, ich hätte meine Leser hier natür­lich zum Mond fliegen lassen kön­nen um sich selb­st zu überzeu­gen. Ich weiß gar nicht, warum ich da nicht selb­st drauf gekom­men bin.

    Mit dem pop­ulären Irrtum haben Sie natür­lich auch Recht. Eine Google-Suche nach “chi­ne­sis­che mauer” “wel­traum” liefert sat­te 550 Tre­f­fer, “chi­ne­sis­che mauer” “mond” dage­gen nur magere 6500.

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  23. Felix

    @Anonymous: Die chi­ne­sis­che Mauer ist aus einem ganz ein­fachen Grund nicht vom Wel­traum aus zu sehen. Das men­schliche Auge hat ein Auflö­sungsver­mö­gen von ca. 0,5 — 1 Bogen­minuten. In ein­er Höhe von sagen wir mal 35790 km (erd­sta­tionär, ich habe da mal Wikipedia geglaubt und nicht nachgerech­net) ermöglicht das Auflö­sungsver­mö­gen des Auges damit also Dinge am Erd­bo­den zu sehen, die größer gle­ich 10,4 km sind. Um die Chi­ne­sis­che Mauer sehen zu kön­nen (Bre­ite etwa 10m) wäre also eine optis­che Ver­größerung von 1:100000 nötig. Die Leg­ende spricht jedoch davon, dass man die Mauer mit bloßem Auge sehen kann. Ich kann das nich. Sie?

    Mit fre­undlichen Grüßen,

    Felix

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