Blogspektrogramm 46/2014

Von Susanne Flach

Eieieieiei. Heute ist hier High­life in Dosen: Mehrsprachigkeit, Gerüche, Mor­pholo­gie, Buchren­zen­sio­nen & Schreibkul­tur. Aber begin­nen wir doch mit ein­er dur­chaus frag­würdi­gen Arbeit, für die Linguist/innen offen­bar auch herange­zo­gen werden:

  • Anwen­dungs­bere­iche der Lin­guis­tik? Bitteschön, hier ein beson­ders fragw–, selt­sa–, hm, prob­lema­tis­ches Beispiel, sorgsam beleuchtet von There­sia Enzens­berg­er von KRAUTREPORTER (danke an viele aufmerk­same Leser/innen für den Hinweis!).
  • „Skip the sudoku, try learn­ing French“ — dieser etwas sehr plaka­tive Titel ste­ht über einem Artikel zu den kog­ni­tiv­en Vorteilen von Mehrsprachigkeit in TIME (man achte vielle­icht auch auf die URL.)
  • Und Büch­er — Büch­er! — sind in den let­zten Wochen auch erschienen, dazu gibt es Rezen­sio­nen: TIMES HIGHER EDUCATION hat sich Vyvyan Evans „Lan­guage Myth“ ange­se­hen.
  • Steven Pinker hat ein Stil­buch geschr– wait, ein Lin­guist gibt Tipps zu „guter Sprache“? Ja, denn nor­male Stil­büch­er geben „Tipps“ an völ­lig falsch­er Stelle, näm­lich dort, wo ihre Schreiber/innen Sprache mit Geschmack ver­wech­seln. Die WASHINGTON POST rezen­siert „The Sense of Style“.
  • Place­bo-Effekt? Ein Design­er hat eine Schrif­tart für Men­schen mit Dyslex­ie entwick­elt — unab­hängige Stu­di­en kon­nten aber keinen bzw. nur einen gerin­gen Effekt nach­weisen. (Ich wäre auch skeptisch.)
  • WIRED zu Gerüchen & Sprache.
  • Liebe Erstis: bald machen wir Mor­pholo­gie, ver­sprochen.