Eieieieiei. Heute ist hier Highlife in Dosen: Mehrsprachigkeit, Gerüche, Morphologie, Buchrenzensionen & Schreibkultur. Aber beginnen wir doch mit einer durchaus fragwürdigen Arbeit, für die Linguist/innen offenbar auch herangezogen werden:
- Anwendungsbereiche der Linguistik? Bitteschön, hier ein besonders fragw–, seltsa–, hm, problematisches Beispiel, sorgsam beleuchtet von Theresia Enzensberger von KRAUTREPORTER (danke an viele aufmerksame Leser/innen für den Hinweis!).
- „Skip the sudoku, try learning French“ — dieser etwas sehr plakative Titel steht über einem Artikel zu den kognitiven Vorteilen von Mehrsprachigkeit in TIME (man achte vielleicht auch auf die URL.)
- Und Bücher — Bücher! — sind in den letzten Wochen auch erschienen, dazu gibt es Rezensionen: TIMES HIGHER EDUCATION hat sich Vyvyan Evans „Language Myth“ angesehen.
- Steven Pinker hat ein Stilbuch geschr– wait, ein Linguist gibt Tipps zu „guter Sprache“? Ja, denn normale Stilbücher geben „Tipps“ an völlig falscher Stelle, nämlich dort, wo ihre Schreiber/innen Sprache mit Geschmack verwechseln. Die WASHINGTON POST rezensiert „The Sense of Style“.
- Placebo-Effekt? Ein Designer hat eine Schriftart für Menschen mit Dyslexie entwickelt — unabhängige Studien konnten aber keinen bzw. nur einen geringen Effekt nachweisen. (Ich wäre auch skeptisch.)
- WIRED zu Gerüchen & Sprache.
- Liebe Erstis: bald machen wir Morphologie, versprochen.
