Blogspektrogramm 6/2013

Anbei unsere gewohnt feine Rund­schau zu den kleinen und großen Fra­gen des sprach­lichen All­t­ags, die uns in dieser Woche über Eng­land, die USA bis nach Aus­tralien mit­nimmt:

  • Kil­ian Evang bespricht im TEXTTHEATER höchst lesenswert den AdJ-Kan­di­dat­en episch (oder epic), bekan­nt z.B. aus epic fail, ein »aktuelles Slang­begeis­terungswort«.
  • Gle­ich zwei Berichte gab es diese Woche zu Sprachen, die schon (fast) aus­gestor­ben waren, aber wieder­belebt wer­den kon­nten: Im SPIEGEL geht es um die Abo­rig­ine-Sprache Kau­na und in der LOS ANGELES TIMES (Englisch) um Yurok, eine nor­damerikanis­che Indi­an­er­sprache.
  • Geschlechter­spez­i­fis­che Sprache: An ein­er Schule in North Arling­ton habe Mäd­chen geschworen, keine Schimpfwörter mehr zu ver­wen­den, berichtet JEZEBEL (Englisch). Von den Jungs wurde ein ähn­lich­es Ver­sprechen nicht erwartet.
  • Mit LANGUAGES IN DANGER (Englisch) ist ein anschaulich­es Infor­ma­tion­sportal zu vom Ausster­ben bedro­ht­en Sprachen im Auf­bau. (Via @haspelmath)
  • Unter­dessen wird in TIME (Englisch) unaufgeregt the­ma­tisiert, wie sich englis­chsprachige offizielle Doku­mente geschlechterneu­tral for­mulieren lassen.
  • Und die BBC berichtet über eine Schule in Mid­dles­brough, die den Schülern „prop­er Eng­lish“ beib­rin­gen möchte (oder so ähn­lich).

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