Blogspektrogramm 15/2015

Einen hof­fentlich son­ni­gen Oster­son­ntag aller­seits! Wir haben das Suchen für Sie über­nom­men und jede Menge Links gesam­melt — ein paar mit Feiertags­bezug und ein paar mehr über Block­buch­staben im Inter­net, ein englis­ches Wort, das eine gewisse Unselb­ständigkeit zeigt, foren­sis­che Lin­guis­tik und englis­chen Wortschatz.

  • Alle Jahre wieder empfehlen wir einen Blick ins SPRACHLOG-Archiv, wenn es Sie inter­essiert, woher die Wörter Grün­don­ner­stag, Kar­fre­itag und Ostern stam­men und wie die entsprechen­den Tage in anderen Sprachen heißen.
  • In Block­buch­staben schre­it man — und was noch? Katy Wald­man über­legt auf LEXICON VALLEY, welche Wirkung sie haben und was passiert, wenn man sie verse­hentlich benutzt: »That upper­case let­ters almost always traipse along under a large ethe­re­al plus sign is what makes them dan­ger­ous. They are like a big, exu­ber­ant gold­en retriev­er, liable to escape and slob­ber all over some­body if the leash slips from your hand. «
  • Wie spricht man das -man in police­man aus? Und andere “Män­ner”? Ben Yago­da macht sich im CHE Gedanken über Vari­a­tion und ihre Ursachen: »The strik­ing thing isn’t the region­al vari­a­tion, which (in this small sam­ple) is neg­li­gi­ble, but rather the break­down of the words into two fair­ly dis­tinct cat­e­gories. Robust dis­agree­ment breaks out only about post­man«
  • Diane Rehm spricht in ihrer Radiosendung mit Exper­tIn­nen über foren­sis­che Lin­guis­tik: »In the field known as “foren­sic lin­guis­tics,” things like word choice, spelling and punc­tu­a­tion can all serve as vir­tu­al fin­ger­prints. And today emails, tweets, and texts give lin­guists a trove of lex­i­cal data to exam­ine in crim­i­nal cas­es. But many experts remain skep­ti­cal that this kind of work has the sci­en­tif­ic basis nec­es­sary for use in high-stakes cas­es.«
  • Manche der Karten und Dia­gramme, die VOX (Englisch) zusam­mengestellt hat, gabs schon in früheren Spek­tro­gram­men — aber (für mich) neu und ganz inter­es­sant waren Nr. 15 und 16 zu englis­chem Wortschatz und Nr. 17 zu Wortschatz von Rap­perIn­nen: »Design­er Matt Daniels looked at the first 35,000 words of artists’ rap lyrics — and the first 35,000 words of Moby-Dick, along with 35,000 words from Shakespeare’s plays — to com­pare the size of their vocab­u­lar­ies. He found that some have big­ger vocab­u­lar­ies than Shake­speare or Melville.«

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