Tag-Archive: generisches Femininum

Die Völkerwanderung war kein Vatertagsausflug: Über 60 Wörter auf –in

Dies ist ein Beitrag, den ich ungefähr ein Jahr lang bewusst nicht geschrieben habe, obwohl es mich manchmal in den Fingern gejuckt hat. Es geht um das Kleine Etymologicum und wie ich darin mit Menschen umgehe. Es geht um Langobardinnen, die auch männlich sein können. Es geht um … (Achtung, Reizwort!) … geschlechtergerechte Sprache. Viele […]

Das generische Femininum und die Gegner des Femininums

Es mag diejenigen überraschen, die mich für einen „politisch korrekten“ Sprachextremisten halten, aber meine Meinung ist: Niemand muss gerechte Sprache gut finden. Es gibt da schlicht keinen Zwang. Wer ungerechte Sprache verwenden will, darf das selbstverständlich tun, muss aber natürlich mit den Konsequenzen leben. Die normalerweise völlig ausbleiben, und im unangenehmsten Fall darin bestehen, auf […]

Warum der Plural kein Femininum ist

In unserem Lektüretipp vom Dienstag ging es unter anderem um einen Beitrag, in dem der Sprachwissenschaftler André Meinunger die eigenwillige These vertritt, dass das generische Maskulinum1 keine Ungerechtigkeit gegenüber Frauen darstelle, da ihm im Plural ein generisches Femininum gegenüber stehe. Der Kern seiner Argumentation geht so: Das Deutsche ist so gerecht und frauenfreundlich, wie es mehr […]

Pusch 2, Maskulinguisten 0

Da wir Sprachlog-Autorinnen so eine Art Mischung aus Hitzefrei und Hausarbeitenkorrekturzwang haben, hier ein Lesetipp für zwischendurch. Die Universität Leipzig hat mit ihrer Entscheidung, in ihrer Satzung das generische Femininum zu verwenden, eine interessante öffentliche Debatte um geschlechtergerechte Sprache ausgelöst, bei der – anders als es bei Diskussionen um Sprache sonst häufig der Fall ist […]

Sprachbrocken 24/2013

Die Überschrift „Sprachreform an der Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin“, mit der Spiegel Online die Meldung über das generische Femininum in der Grundordnung der Universität Leipzig versehen hat, hatte ihr Gutes und ihr Schlechtes. Schlecht war, das die deutsche Presse diese Überschrift flächendeckend wörtlich nahm und einer erstaunten Öffentlichkeit mitteilte, dass (männliche) Professoren in […]

Sprachliche Mengenlehre für Anfänger

Als erste Universität Deutschlands hat die Universität Leipzig das generische Femininum eingeführt: Amts– und Funktions­bezeichnungen werden in Zukunft grundsätzlich in der weiblichen Form genannt (Rektorin, Professorin, Studentin, …), eine Fußnote weist darauf hin, dass Männer mit gemeint sind. Die Entscheidung stößt offenbar einige Professoren1 so sehr vor den Kopf, dass sie alle Logik aufgeben: kein […]