Kategoriearchive: Allgemein

Kandidaten für den Anglizismus des Jahres 2014: Selfie

Wir haben nie ein besonders großes Geheimnis darum gemacht, dass Selfie ein absoluter Topkandidat auf den Titel ist. Wir lieben Selfie. Bei uns kam das digitale Selbstportrait ja auch vor allem linguistisch besonders gut an — der vierte Platz im letzten Jahr lag auch an der starken Konkurrenz. Und als Senkrechtstarter 2013 waren wir entzückt […]

Kandidaten für den Anglizismus 2014: Social Freezing

Alle Wortwahlen sind vorbei. Alle? Natürlich nicht. Denn unsere Leser/innen wissen: nach der Wahl ist vor der Wahl und die Beste kommt zum Schluss! So markiert die exzellenten Arbeit unserer Kolleg/innen der Unwort-Jury traditionell den Startschuss für die heiße Phase der Wahl zum Anglizismus des Jahres — und wir beginnen heute den Besprechungsmarathon für die […]

Geschenk zu gewinnen!

Weil ja bald Weihnachten ist, und weil wir noch ein paar Gratisexemplare vom Verlag haben, gibt's heute mal wieder was zu gewinnen: Wem würden Sie zum Fest gerne Das kleine Etymologicum schenken — und warum? Schreiben Sie einen Kommentar: Der beste, lustigste, unterhaltsamste oder sonstwie besonders hervorstechende Grund gewinnt, nach streng subjektiven Kriterien, ein Exemplar zum […]

Wortwahlplaner 2014

Auch in diesem Jahr sind die großen Schritte Richtung Jahresende auch Schritte in die Wortwahlzeit. Zwar hat sich im Grunde seit dem letzten Jahr an den grundlegenden Eckdaten der Wortwahlen nicht sehr viel geändert. Aber wir listen hier gewohnt scharf beobachtet auf, worauf wir wir uns in den nächsten Wochen gefasst machen müssen, damit Sie im Dickicht […]

Blogspektrogramm 44/2014

Man soll ja auch dann nicht mit einer Tradition brechen, wenn man merkt, dass man Zeit und Spektrogramm vergessen hat. Also gibt’s das Spektrogramm heute als Trainingsmethode für wirkliches Multitasking beim Tatort–Polizeiruf-Gucken, dafür natürlich auch mit ein paar Halloween-Links & sonstigen Köstlichkeiten: Unser Kollege Matthias Hüning von der Freien Universität Berlin schreibt im Wissensmagazin FUndiert „Vom Ende […]

Eine Sprache ohne Schimpfwörter

Der TAGESSPIEGEL hat ein neues Jugendmagazin namens „Schreiberling“, und inhaltlich entspricht das, was ich bisher davon gesehen habe, exakt dem, was der Name vermuten lässt. Heute morgen erfahre ich etwa zu meiner Überraschung, dass das Lettische eine „Sprache ohne Schimpfwörter“ sei – eine 15-Jährige Schülerin, die gerade ein Auslandsjahr in Lettland verbringt, gibt als Grund für […]

Blogspektrogramm 38/2014

Ihr Expertenteam für ausgewogene Sonntagsfreizeitgestaltung verwöhnt Sie heute mit Begriffsreflexionen, Satzzeichen, Internetsprache, Speisekartenlinguistik, Lexikografie, Homophonophobie und großem Rätselspaß: Krise? Krieg? Zur unheilvollen Unschärfe des Begriffs Krise schreibt Matthias Heine in der WELT: „Die Krise ist in der Krise.“ Anatol war diese Woche mehrfach gefragt: ein Interview im Elektrischen Reporter zum Sprachwandel auf Twitter & Co (ab 8:10) und im […]

Blogspektrogramm 29/2014

Und hier, ohne große Einleitung, unsere dieswöchigen Linkempfehlungen für alle Sprachbegeisterten und solche, die es werden wollen. Im LEXIKOGRAPHIEBLOG klopft Michael Mann das Wort Schland auf seine Wörterbuchtauglichkeit ab. Auf LINGUISTIC PULSE sieht sich Nic Subtirelu Unterschiede in der Berichterstattung von CNN und FOX über den Nahostkonflikt an (Englisch). Im LANGUAGE LOG diskutiert Lauren Squires Weird Al […]

Blogspektrogramm 5/2014

So, zum Frühschoppen am Sonntagmorgen müssen Sie sehr, sehr tapfer sein: heute geht’s eigentlich nur um Anglizismen, Anglizismen und ein paar –gates. Ach so ja, ein bisschen Orthografie haben wir auch noch. Michael Mann hat im LEXIKOGRAPHIEBLOG jetzt Phubbing auch lexikografisch für sich entdeckt. DIE PRESSE berichtet erfrischend reflektiert über (Hinter)gründe eines wie auch immer gearteten „Orthografieproblems“ […]

Blogspektrogramm 2/2014

Unser dieswöchiges Spektrogramm bietet Apostrophe, Überwachungsszenarien und aussichtsreiche Anglizismen: Viel Spaß und einen ruhigen Lesesonntag! In der FAZ schreibt Wolf Peter Klein über den Apostroph, die mit ihm verbundenen Emotionen und seine erstaunlich lange Geschichte: »Wird es abweichend von den üblichen Mustern verwendet, droht eine besonders heftige Form der Sprachdenunziation. Ganze Internetseiten widmen sich inzwischen […]