Tag-Archive: Metaphern

Jenseits des Gastrechts: Sprachbilder und ihre Grenzen

Als Sahra Wagenknecht letzte Woche vom „Gastrecht“ der Flüchtlinge sprach, und davon das derjenige, der es missbrauche, irgendwann dann auch verwirkt habe, war die Empörungswelle vorprogrammiert. Erstens, weil sie eben Sahra Wagenknecht und Linke nichts lieber tun als andere Linke allgemein, und Wagenknecht im Besonderen, mit Empörung zu überschütten. Schließlich hatten sowohl die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende […]

Spähmetaphorik und ihre Grenzen [re:publica]

Auch auf der re:publica wurde natürlich viel diskutiert über die Überwachung des Internets durch die Geheimdienste (diskursiv immer vertreten durch die NSA) und die Apathie, mit der die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung auf diese Überwachung reagiert. Ich sage „natürlich“, weil dieses Thema für die Netzgemeinde seit vielen Monaten beherrschend ist, nicht, weil es zwingend besonders […]

Macht, Meme und Metaphern

Am Wochenende habe ich auf der Open Mind 2013 einen Vortrag über „Macht, Meme und Metaphern“ gehalten. Darin stelle das Konzept des Framings vor, wie es der amerikanische Sprachwissenschaftler George Lakoff vertritt: Frames sind mentale Strukturen, die formen, wie wir die Welt sehen. Daraus folgt, dass sie unsere Ziele und Pläne formen, wie wir handeln, […]

Metaphorische Gestik

Ein kurzer Hinweis: Mein Münchner Kollege Hans-Jörg Schmid spricht in der Süddeutschen Zeitung vom Samstag und in der BR-Sendung „Sozusagen“ vom 6. März allgemeinverständlich und auf dem Stand der Forschung über Metaphern.