Autorarchiv: Kristin Kopf

Das Erbe des Arbeitsroboters

Dieser Tage bin ich im frühneuhochdeutschen Wörterbuch auf den Eintrag ackerrobot 'Frondienst der Bauern' gestoßen. Das hat mich etwas aus dem Konzept gebracht: Es geht um Arbeit und das zweite Wort sieht quasi aus wie Roboter, Zufall wird das kaum sein. Nun kam der Roboter im 20. Jh. ins Deutsche, Frühneuhochdeutsch sprach man aber zwischen […]

Blogspektrogramm 29/2016

Hurra, hurra, das Spektrogramm ist wieder da! Heute gibt's Spracherkennungssoftware, eine Stoppuhr, ein paar Übersetzungprobleme und einen tragischen Fall quasi kollektiven moralischen Versagens in der Linguistik. Googles automatische Spracherkennung ist auf männliche Stimmen hin optimiert, stellt Rachael Tatman auf MAKING NOISE & HEARING THINGS fest, und das ist schlecht: »This is a real problem with […]

Blogspektrogramm 23/2016

Das heutige Spektrogramm hat vier exklusive Links zu bieten: Zu neutralen Frauen, fu´ßballverdächtigen Familiennamen, crazy-ass Wortbildung und diskriminierender Typografie. Damit passt es vom Umfang her wunderbar ins noch verbleibende Restwochenende: Die Anna oder das Anna? Die RHEINPFALZ hat mit Julia Fritzinger darüber gesprochen, wo, wie und warum Frauennamen im Neutrum stehen: »„Es“ oder „et“, „das“ […]

Blogspektrogramm 21/2016

Unser heutiges Blogspektrogramm kommt gleich beim ersten Link vom Kurs ab, um etwas über französische Verneinung zu erzählen, findet dann aber wieder zurück zu Sprachpflege der besonderen Art, verräterischen Buchstaben, schlechtem Geschmack und f–. Viel Spaß! Wie kam das Vergissmeinnicht zu seiner Bezeichnung? Stephan Bopp hat's auf FRAGEN SIE DR. BOPP zusammengetragen. Besonders spannend: »Ebenfalls im […]

Blogspektrogramm 51/2015

Und hier unsere Links der (letzten) Woche(n): Um welche Art von Sprache ging es eigentlich bei der Ichhabpolizei-Debatte? Warum sind Punkte in Textnachrichten so bedeutungsschwanger geworden? Was assoziiert man so mit dem Wort Flüchtling? Nach welchen Kriterien wählt man in Österreich das Jugendwort des Jahres? Und was stellt Migration eigentlich mit Sprache an? In der […]

Blogspektrogramm 48/2015

Was macht ein Artikel aus einem Mann? Was haben Mainstream und Minderheit miteinander zu tun? Wie kann man den Islamischen Staat beleidigen? Wie spricht man in der Ukraine? Und was bedeutete scheinbar früher? Fünf Fragen, fünf Antworten: Auf ISOGLOSSE macht sich Christopher Bergmann Gedanken über Artikelverwendung: Warum finden sich immer wieder Konstruktionen wie Der Mann […]

Blogspektrogramm 45/2015

Willkommen zum Sonn– und Feiertagsspecial des Spektrogramms! Wir bieten heute das N-Wort, die Digitalisierung, Sternchen und Binnen-I, nüchterne AustralierInnen, Metaphern und Kinderfehler: Im aktuellen MERKUR gibt's zwei sprachreflektierende Texte, die wir unserer Leserschaft ans Herz legen wollen (und einen dritten, interessant klingenden, der aber was kostet und daher nicht testgelesen wurde). Matthias Dell denkt über das N-Wort […]

Blogspektrogramm 43/2015

Da ist es wieder, das Spektrogramm! Faulheit und widrige Internetverhältnisse haben sein Erscheinen leider zweimal verhindert, Links gesammelt haben wir aber die ganze Zeit wie verrückt. Also, viel Spaß beim Lesen (außer Sie haben eine schlechte Internetverbindung oder sind faul)! Der KURIER hat für eine Sprachkritik zum Flüchtlingsdiskurs mit ExpertInnen gesprochen: »Aber nicht nur die "Flut […]

Blogspektrogramm 39/2015

Heute im Spektrogramm: Migration, Flüchtlings»wellen«, Kevin, Chantal und Lilly, Ms und Mx, Hä? und Huh? und warum ein Mensch und eine Flasche sich gar nicht so sehr unterscheiden. Für den STANDARD.AT hat Anatol eine kleine Sprachkritik zu wertenden und potenziell neutralen Wörtern für Menschen, die in Europa Asyl beantragen, geschrieben: »Die Beleidigung liegt natürlich nur […]

Blogspektrogramm 36/2015

Sonntagskaffee getrunken? Dann ist jetzt höchste Zeit für eine gemütliche Leserunde mit einem komischen Buchstaben, besorgten Leuten, Babynamen, dem Internet anno 2000 und Wörterbuchgeschichten. Ein ÿ mit Punkten drauf? Die GFDS weiß, woher's kommt und wann es benutzt wurde: »Besonders im 16. und 17. Jahrhundert, in der Renaissance und im Barock, sind Schreibweisen wie zwaÿ, […]