Kategoriearchive: Schplock

In dieser Kategorie befinden sich die Beiträge aus Kristin Kopfs Blog Schplock (2007-2012)

Frauen ruhig beim Vornamen nennen?

Nach einer Erwähnung bei Suz (sowieso lesenswert!) habe ich aufgrund einer akuten Wissenslücke nach “Molly Brown” gegoogelt und bin (eher aus Versehen) auf den deutschen Wikipediaeintrag gestoßen. Sein Aufbau hat mich sowieso etwas irritiert, die gründliche Aufzählung aller Geschwister, Halbgeschwister etc. ohne augenscheinliche Relevanz, … aber naja. So richtig gestutzt habe ich aber, als ich […]

Fremdwörter gesucht!

Vielleicht erinnert sich hier jemand noch an meine Magisterarbeit? Da ging es letztlich um Pluralbildung im Alemannischen, hat eine Menge Spaß gemacht, aber auch eine Menge Fragen aufgeworfen, denen ich damals nicht nachgehen konnte. Eine davon ist die, wie dialektal mit Fremdwörtern umgegangen wird. Nun dachte ich mir letztes Jahr im Herbst, es wäre ganz […]

Der vollkommene Englische Weg=Weiser für die Deutschen

Heute habe ich einen Buchtipp für euch: THE COMPLEAT ENGLISH GUIDE FOR THE GERMANS a.k.a. Der vollkommene Englische Weg=Weiser für die Deutschen. Erschienen 1715 in Leipsick/Leipzig. Das ganze Buch ist superspannend, aber ich bin gleich bei den Aussprachehinweisen hängengeblieben. Das geht auf Seite 1 los, klassischerweise mit A Da gibt's eine ganze Menge Beispielwörter mit […]

[Spieltipp] Hör mal, wo der spricht

Eben bin ich über ein kleines Spiel gestolpert, das ich schon einmal kannte, aber irgendwie wieder vergessen habe. Weiß der Teufel warum, es ist nämlich sehr cool! Bei Hör mal, wo der spricht (IdS) kann man sich standarddeutsche Sprachaufnahmen (die meisten von OberstufenschülerInnen) anhören und dann versuchen, sie ausgewählten Orten in Deutschland, Österreich und der […]

[Schplock trifft Lehre] Keiner mag Sächsisch

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Beitrag zur ersten Sitzung im Rheinfränkischseminar. Zum Einstieg habe ich die Studierenden da einen kurzen Fragebogen ausfüllen lassen, in dem ich unter anderem danach gefragt habe, welcher deutsche Dialekt ihnen am besten und welcher am wenigsten gefalle. Solche Umfragen gibt es ja immer wieder, zuletzt 2009 vom IdS […]

[Schplock trifft Lehre] Der Seminarplan

Wie bereits angekündigt, durften meine Studierenden den Seminarplan im Rheinfränkisch-Seminar selbst mitbestimmen. Ich habe letztlich immer mehrere passende Phänomene zusammengefasst, um den sehr unterschiedlichen Wünschen der beiden Kurse gerecht zu werden – vier Themen haben es dann nicht geschafft, besonders die flexionsmorphologischen. Ist aber nicht so schlimm, auch mit den gewählten Erscheinungen kann man außerordentlich […]

Von Lauten und Buchstaben

Hm, ja. Bei mir im Seminar ist das erst letzte Woche wieder passiert, und ich war ein wenig hilflos – im sechsten Semester und nach zahlreichen Pflichtveranstaltungen in der Linguistik müsste man es eigentlich besser wissen. Aber worum geht es? Wir sind enorm schriftfixiert, was bei sprachwissenschaftlichen Laien oft dazu führt, dass sie nicht unterscheiden, was […]

[Schplock trifft Lehre] Dialekt oder Sprache?

In der Kategorie [Schplock trifft Lehre] halte ich Inhalte und Ergebnisse aus dem Seminar Rheinfränkisch fest, das ich im Sommersemester 2012 an der Uni Mainz gebe. (Zum Einstiegsbeitrag und zur Übersicht) Vielleicht habe ich es in der ersten Sitzung mit dem Ansatz »spielerischer Einstieg« ein wenig gut gemeint – aber andererseits, warum nicht? Nach tagelangem […]

[Schplock trifft Lehre] Dialekte: Wo und wie cool sind sie?

In der Kategorie [Schplock trifft Lehre] halte ich Inhalte und Ergebnisse aus dem Seminar Rheinfränkisch fest, das ich im Sommersemester 2012 an der Uni Mainz gebe. (Zum Einstiegsbeitrag.) Diese Woche hat das Semester angefangen, und damit auch mein Versuch der Seminardokumentation hier im Schplock. Ein paar grobe Daten für die Interessierten: Das Rheinfränkisch-Seminar besteht aus […]

[Schplock trifft Lehre] Rheinfränkisch

Ich jammere ja nun schon seit einiger Zeit darüber, dass ich kaum mehr Zeit fürs Schplock habe. Das liegt vor allem daran, dass ich so viel unterrichte. Schon letztes Semester habe ich aber immer wieder überlegt, ob einzelne Seminarthemen nicht auch schplockfähig wären, und dieses Sommersemester will ich die Verbloggung von Unterrichtsinhalten nun ernsthaft angehen. […]